Ihre Meinung: Auto an, Handy aus - automatisch?

Ihre Meinung: Auto an, Handy aus - automatisch?

Während der Fahrt das Navi einstellen oder eine WhatsApp-Nachricht verschicken ... Verkehrspsychologe Prof. Wolfgang Fastenmeier fordert radikal: Wenn das Auto angeht, soll das Handy automatisch ausgehen - eine gute Idee?

Viele Autofahrer wischen gern während der Fahrt auf ihrem Handy herum. Die wenigsten sind sich des Unfallrisikos bewusst. Unser Experte ist sicher: Es reicht nicht, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren, nur eine radikale Lösung hilft: Handys sollen sich im Auto - technisch unterstützt - automatisch abschalten. Was halten Sie von der Idee?

Ihre Kommentare zum Nachlesen:

Kommentare zum Thema

63 Kommentare

  • 63 Anderson 09.01.2017, 16:06 Uhr

    Gesunden Menschenverstand und Smartphone in einem Satz zu erwähnen ist schon gewagt. Im Sommer war ich nachmittags im Vorgarten zugange als es krachte. Die Fahrerin eines PKW war in meinen Anhänger gerauscht(Trotz zweier Warndreiecke und Warndreieck 1x1m am Anhänger) Sie stieg , gottseidank, unverletzt aus aus ihrem Auto. Das einzige was sie auch trotz des Schocks weiterhin tat war zu telefonieren. Am nächsten Tag habe ich mal versucht nach zu halten wie viele AutofahrerInnen denn während der Fahrt telefonieren. Wenn die Zahlen auf ganz Deutschland hochgerechnet werden könnten würden 15 % der AutofahrerInnen den "Lappen" sofort los. (Bei geeigneten Strafen)

  • 62 Dr. Christian Dries (Dipl. Psych.) 09.01.2017, 16:02 Uhr

    als beruflicher Vielfahrer kann ich die Vorschläge von Prof. Fastenmeier nachvollziehen und unterstützen. Es geht um Ablenkungsvermeidung! Aber auf der anderen Seite erlebe ich gerade bei der Tochter, die für den Führerschein lernt, dass es nur wenige Fragen zu dieser Thematik im Prüfungskatalog gibt. Viel mehr wird nach dem Fahrverhalten von zweiachsigen Anhängern oder nach Auflaufbremsen gefragt ;-) Warum wird das Thema nicht stärker in den Ausbildungs- und Prüfungsbereich aufgenommen? beste grüße ins Studio Christian Dries

  • 61 Sicherheit! Gehirn aus! 09.01.2017, 16:01 Uhr

    In blindem Aktionismus wird mit dem Totschlagargument "Sicherheit" noch die letzte Wahnsinnsidee als Sau durch's mediale Dorf getrieben. Sachverhalt 1: Anschlag, alle Daten vorhanden > dennoch wird noch mehr Überwachung gefordert. Sachverhalt 2: Zu viele Fahrer benutzen Handys am Steuer > Zwangsabschaltung des Handys. Es geht darum mit dem heutigen Datenwust richtig umzugehen! Es geht darum die Bevölkerung zu befähigen mit den heutigen Verhältnissen umzugehen. Es geht NICHT darum die unsinnigsten Zwänge zu produzieren.

  • 60 Maria 09.01.2017, 16:00 Uhr

    Samsung Handys sollten Pflicht werden, bei dem der Akku beim Fahren automatisch explodiert und der Fahrer von der Polizei leicht am verbranntem Ohr erkannt und bestraft werden kann .

  • 59 Maik Gotzes 09.01.2017, 15:52 Uhr

    Wir der DGVP von der Automobilindustrie bezahlt ? Will der Herr Psychologe etwa das Fahrerlose Auto puschen ?

  • 58 HaJo 09.01.2017, 15:52 Uhr

    Zu den Gesprächen mit Beifahrern: Ich hab selbst erlebt, wie die Fahrerin, neben der ich saß, sich umdrehend mit dem hinten sitzenden Mann unterhielt und zum überholen ansetzte... ... auf einer 2 zu 1 Strecke, während sie auf der 1-Spur war und die doppelte durchgezogene Linie eigentlich deutlich genug war. Der hinten sitzende Mitfahrer erhob lautstark Einspruch... Deswegen kann ich das hier auch noch schreiben!

  • 57 Dan 09.01.2017, 15:52 Uhr

    Ich fahre seit über 25 Jahren >55.000 km im Jahr. Meine Erfahrungen decken sich nicht mit der Ansicht des Experten. Sprechen über Freisprechanlage sind m.E. nicht problematischer als jene mit Mitfahrern.

  • 56 Name 09.01.2017, 15:51 Uhr

    Warum wird auf WDR5 jedem, der heut zu Tage meint, ein Wissenschadftler zu sein, nur weil er Statistiken erfassen - nicht lesen - kann, eine Plattform für abstruse Ideen geliefert? Man kann aus einer Statistik alles herauslesen. So brutal es für manche klngt, das Leben ist brutal, zufällig und tödlich.

  • 55 Dennis Grytzka 09.01.2017, 15:50 Uhr

    Eine Entmündigung der fahrenden Person, indem man elektronische Geräte, welche mit starten des Motors automatisch abgeschaltet werden, vollzieht ist meines Erachtens nicht von allzu großem Nutzen. Es wird binnen kürzester Zeit findige Menschen geben, welche diese Technik aushebeln, um sich selbst und anderen wieder die Mündigkeit hinterm Steuer zurück zu geben. Es gibt bereits unzählige Apps, welche es ermöglichen, dass ein Smartphone während der Fahrt in einen "Drive" Modus versetzt wird; Hier werden beispielsweise Anrufe direkt geblockt und der Anrufer erhält eine Benachrichtigung. Diese systematische Entmündigung und Forderung dieser löst doch nicht das Problem, dass Ablenkung hinterm Steuer stattfindet. Ich müsste dann auch kleine Kinder in einer Schalldichten Vorrichtung unterbringen, den Blick auf den Tacho unterlassen etc.

  • 54 Wim 09.01.2017, 15:40 Uhr

    Gute Idee - schließlich sind andere Suchtmittes am Steuer ebenfalls untersagt.

  • 53 Dieter 09.01.2017, 15:31 Uhr

    Wüsste nicht wie die Idee technisch Umsetzbar wäre, sowas kann auch nur Psychologen einfallen *rolleyes*

  • 52 rodrew 09.01.2017, 15:27 Uhr

    @cardew: Sorry, ich habe nie gesagt dasich eine zusätzliche Behörde installieren will noch dass es eine Billigpolizei geben soll. Ich schrieb "...privatisieren oder spezielle Teams der Orndungsbehörden bilden. .... Die Beweislage muss ausreichen und für die "Fänger" muss es ein klares Regelwerk geben." Bitte lesen und Verstehen vor dem kommentieren. Danke.

  • 51 Atze 09.01.2017, 15:22 Uhr

    Wie sind die Menschen eigentlich klar gekommen, als es noch kein Smartphone im Auto gab und die hier diskutierten Probleme überhaupt nicht vorhanden waren. Einige Argumente sind mehr als lächerlich und um mit einem Auto von A nach B zu kommen, ist sicherlich kein Smartphone nötig.

  • 50 Tom 09.01.2017, 15:15 Uhr

    Ich denke nicht, dass eine solche radikale Einschränkung der Menschen dem Zweck dienlich ist (unabhängig von der technischen Umsetzung). Ich würde mich daher den vielen Kommentaren hier anschließen, die wesentlich härtere Strafen fordern. Ich würde sogar weiter gehen und diese nicht nur bei Handy am Steuer, sondern bei sämtlichen Verkehrsdelikten deutlich erhöhen. Dafür, dass man durch unangebrachte Fahrweisen unschuldige Mitmenschen in Lebensgefahr bringt, sind die Strafen viel zu niedrig. Es sollte viel häufiger Führerscheinentzug geben. Außerdem muss die Aufklärungsquote verbessert werden. Wie auch in anderen europäischen Ländern sollte grundsätzlich der Halter des Fahrzeugs haften. Er muss beweisen wer gefahren ist. Sollte er das nicht können, dann haftet er, unabhängig davon ob er auch gefahren ist.

  • 49 Stefan 09.01.2017, 15:12 Uhr

    ich bin für absolutes verbot von handy am steuer! telefonieren nur mit freisprecheinrichtung über bluetooth, aber rigorose strafen für das indiehandnehmen. ich fahre jeden morgen mit dem auto zur arbeit, und jeden tag sehe ich menschen, die lenken und auf ihr telefon schauen - aber eben nicht auf die straße. ich befürworte führerscheinentzug, weil ich glaube, dass nur so drastische strafen verhaltensänderung bewirken können. freiwillig gehts leider nicht...

  • 48 Ich 09.01.2017, 14:47 Uhr

    Ich bin auch der Meinung wer am Steuer mit einem Handy erwischt wird, dem sollte SOFORT der Führerschein abgenommen und ein 12 monatiges Fahrverbot auferlegt werden. Im Wiederholungsfall Führerschein für 24 Monate weg und einer erhebliche Geldbuße. Beim 3. Mal lebenslang den Führerschein weg.

  • 47 Kalle 09.01.2017, 14:37 Uhr

    @ Kommentar von Bernhard Ebner ... auch die Hand auf das weibliche Beifahrerknies, sollte das Auto sofort zum stehen bringen. Telefonate eines Beifahrers lenken auch den Fahrer ab z.B. guck mal kannst du das lesen.

  • 46 Detlef 09.01.2017, 14:30 Uhr

    Ich finde die Idee sehr begrüßenswert. Anders ist den Handynutzern am Steuer nicht beizukommen.

  • 45 D.B.Cooper 09.01.2017, 14:28 Uhr

    Ich meine nach Schweizer Vorbild zu verfahren - wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird Führerschein weg, ohne wenn und aber! Im Wiederholungsfall gleich mehrere Jahre zum Fußgänger degradieren, das sollte zum Nachdenken anregen...

  • 44 cardew 09.01.2017, 13:58 Uhr

    Neuester Kommentar von "rodrew", heute, 13:06 Uhr: Sie wollen eine Billigpolizei installieren? Bzw. noch eine zusätzliche Überwachungsbehörde einsetzen? Es kümmern ja auch erst BAG, BuPo, Feldjäger, Gewerbeaufsichtsämter, Landespolizei, Ordnungsämter, Zoll in irgendeiner Form um den Verkehr. (Irgendjemand vergessen? Vermutlich.) Die von der SPD umgesetzte Gewerkschaftsforderung nach einer 2 Kasten Polizei war wohl doch nicht der wahre Jakob? Zu teuer? Jetzt fehlt das Personal auf der Straße?

  • 43 Anonym 09.01.2017, 13:55 Uhr

    Dieser Gesellschaft mangelt es an zwei elementaren Eigenschaften: Einsicht und Verantwortungsgefühl. Jeden Tag (nicht nur) im Straßenverkehr zu beobachten. Sei es durch überhöhte Geschwindigkeit bei widrigen Straßenverhältnissen oder halt bei der Handynutzung am Steuer. Herr Dr. Fastenmeier liegt mit seiner Forderung daher völlig richtig. Denn von selbst kommt da keine Besserung. Und die Unfallzahlen werden auch nicht zurückgehen, wenn nicht einschneidendes geschieht.