Ihre Meinung zum Nachlesen: Was macht Ihnen Angst beim Arztbesuch?

Ihre Meinung zum Nachlesen: Was macht Ihnen Angst beim Arztbesuch?

Bei manchen Menschen ist die Angst vor dem Arzt so groß, dass sie lieber Schmerzen ertragen als ihren Termin wahrzunehmen. Wie viel Angst haben Sie vor Arztbesuchen? Was erwarten Sie von seiten des Arztes?

Menschen, die Angst vor dem Arzt oder der Ärztin haben, quälen sich und leben riskant. So kann es passieren, dass eine Behandlung zu spät beginnt. Haben Sie sich auch schon einmal vor einem Arzttermin gedrückt? Was macht Ihnen Angst und wie gehen Sie damit um? Was wünschen Sie sich von seiten der Ärzte?

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Kommentare zum Thema

15 Kommentare

  • 15 Matthias Brühl 25.01.2017, 15:51 Uhr

    Ich habe seit Jahren Angst vorm Zahnarzt. Die Ironie: Ich arbeite als Zahntechniker in einer Zahnarztpraxis. Letzte Woche musste ich aber dann doch behandelt werden. Zum Glück konnter mir mein Chef (Zahnarzt) und meine Kollegin die Angst endlich nehmen.

  • 14 schlemil 25.01.2017, 15:44 Uhr

    Der Arzt. Die typische Weißkittelphobie halt. Halt mich gute 18 Jahre davon abgehalten zum Arzt zu gehen. Mit fatalen Folgen. Habe jetzt zum Glück einen Arzt gefunden, dessen Praxis das Spielkind in mir anspricht und mich vor Beginn der Behandlung ausreichend ablenkt. Ein Wort zu Sabine: Unanständige Antispam - Fragen zum Reichsrekordmeister z.B. oder zu der Stadt mit der Bahnhofskapelle beantworte ich hier grundsätzlich falsch.

  • 13 hø'ø 25.01.2017, 15:06 Uhr

    Angst? Nur davor, wieder einmal Zeit sinnlos zu verplempern. Hoffnung darauf, daß er meine Krankheit heilen kann? Nach einer Menge schlechter Erfahrungen diesbezüglich, auch mit hochbezahlten Spezialisten: Selten. Als gesetzlich Krankenversicherter bekomme ich ohnehin meist nur 08/15-Methoden und Diagnosen angeboten, was darüber hinausgeht und nicht von der GKV bezahlt wird, muß ich explizit einfordern. Die Ärzte, die ich öfter aufsuche, wissen glücklicherweise mittlerweile, daß ich bereit bin, auch mal etwas selber zu bezahlen. Sonst erfährt man nicht mal, was eigentlich alles für Geld möglich ist, aber von GKV nicht bezahlt wird. Für GKV-Versicherte, die nichts zuzahlen können, ist die medizinische Versorgung in D schlicht mangelhaft, auf gelbe Scheine und Notversorgung reduziert. Eine IGEL-Leistung wurde mir noch nie angeboten.

  • 12 Karin 25.01.2017, 15:05 Uhr

    Dass fast überall IGEL-Leistungen angeboten und teilweise aufgedrängt werden, nervt enorm. Beim Augenarzt sollte ich sogar unterschreiben, dass ich die Innendruckmessung nicht möchte. Dabei wäre diese Messung bei V. a. grünen Star selbstverständlich im Rahmen der Kassenleistungen. Dass manche nicht Klartext reden, sondern man die 'Übersetzung' des Fachchinesisch einfordern muss, nervt auch. Angst- nein. Jedenfalls nicht vorm niedergelassenen Arzt. Vor Krankenhäusern schon: mangelnde Hygiene, unnötige Untersuchungen, Wartezeit in Ambulanzen über 3-4 Stunden... Heutzutage ist jeder Patient selbst gefordert, sich schlau zu machen, ob die verordneten Medikament sinnvoll sind, verträglich mit den anderen Arzneien, man muss argumentieren, diskutieren. Da sind manche überfordert, glauben an den allwissenden 'Onkel Doktor' und lassen alles mit sich machen. Und wenn man im Notfall eingeliefert wird, ist man ggf. ausgeliefert.

  • 11 Sabine 25.01.2017, 14:57 Uhr

    Es ist weniger Angst als Resignation aus der Erfahrung, dass man bei bestimmten Fachärzten stundenlang herumtelefonieren kann und doch keinen Termin bekommt als Kassenpatientin, bestenfalls die Aufforderung es in einem Jahr nochmal zu versuchen. Dann denke ich mir "wenn ich bis dahin nicht eh im Krankenhaus bin, kann es so schlimm nicht gewesen sein". Bei anderen Ärzten wiederum ist es das stundenlange Warten, dafür müsste man sich als berufstätiger Mensch ja jedes Mal Urlaub nehmen. Hatte mal einen Zahnarzt, der seinen Terminplan sauber im Griff hatte, dort musste ich nie länger als 10 Minuten warten. Leider ist er nun im Ruhestand, aber er hat bewiesen, dass das geht. P.S. Auf die Spambot-Frage nach dem Ulmer Münster antwortet doch bestimmt die Hälfte mit "Münster", oder? ;)

  • 10 Tamtam 25.01.2017, 14:48 Uhr

    Für mich gibt es 2 verschiedene Ansätze. Erstens traue ich den meisten Ärzten (Allgemeinmedizinern) nicht. Hatte vor einigen Jahren brutale Rückenschmerzen und konnte nicht nicht mehr richtig bewegen. Arzt 1: Bandscheibenvorfall, sofortige OP notwendig. Arzt 2 psychosomatische Störung. Arzt 3 Es liegt am falschen Schuhwerk, Spreiz-und Senkfüße. Arzt 4 Beckenschiefstand Orthopädisches Schuhwerk notwendig. Bin auf eigene Rechnung zu einer Physiotherapeutin gegangen. Nerv eingeklemmt. Nach 3 Behandlungen war ich wieder topfit- bis heute und das sind fast 10 Jahre her. Der andere Ansatz ist, dass ich den eher ruppigeren Ärzten vertraue, die die nicht so salbungsvoll reden, als ob man schon tot wäre. Da habe ich einen Chirurgen, der mich bereits 3x ambulant operiert hat. Sein Credo: "Sie sind doch ein schwerer Kerl", Sie müssen das aushalten. Recht hat er!!! Und ich fühle mich nicht so ausgeliefert, wie unter Narkose.

  • 9 Lukas 25.01.2017, 14:00 Uhr

    Was mir Angst beim Arzt macht? Na, dass er nichts findet und ich umsonst gekommen bin!

  • 8 Pflichtfeld 25.01.2017, 12:34 Uhr

    Ich habe Angst davor im Wartezimmer einzuschlafen und dann meinen Namen beim Aufrufen nicht hören, so dass ich am nächsten Tag wiederkommen muss.

  • 7 Walter 25.01.2017, 12:15 Uhr

    Dieses ständige Erwehren gegen Versuche mir irgendeine Igel-leistungen anzudrehen, ein Basar ist nichts dagegen. Ich möchte wieder einen kompetenten Arzt der nicht auf diese weise mein Vertrauen missbraucht.

  • 6 Mangelnde Kompetenz 25.01.2017, 11:55 Uhr

    Mich schreckt der missionarische Eifer ab, mit dem in Deutschland alle möglichen und unmöglichen Krebsfrüherkennugsuntersuchungen verkauft, ja aufgezwungen werden. Die Untersuchungen werden dabei nicht als Früherkennung, sondern als Vorsorge deklariert. " Wenn Sie nicht teilnehmen, bekommen Sie Krebs." Eigene Erfahrung: jährlicher Test auf Gebärmutterhalskrebs nach Hysterektomie vor 20 Jahren.

  • 5 Angsthase 25.01.2017, 11:36 Uhr

    Gehe immer mit Angst zum ZA. Habe schlechte Kindheitserfahrung, ist aber schon etwa 50 Jahre her (trotzdem, leider). Bekomme oft Herpes kurz vor einen Termin an den Lippen und muss dann absagen. Wenn ich dann aber beim ZA war fand ich es gar nicht so schlimm. Doch jetzt muss ich zu einer Spezialisten verliere evtl. einen Zahn, da könnte Zahnfleisch transplantiert werden. Davor habe ich nun wahnsinnige Angst