Wie Hausbesitzer sich auf Hochwasser vorbereiten können

WDR 4 Drinnen und Draußen: Hochwasser hautnah

Wie Hausbesitzer sich auf Hochwasser vorbereiten können

  • Risikokarten kennzeichnen Überschwemmungsgebiete
  • Apps geben frühzeitige Warnungen heraus

Wenn Regenmassen nicht mehr in den Boden sickern können oder auch Deiche versagen, dann flutet das Wasser Keller- und Wohnräume. Die Kosten können Eigentümer noch über Jahrzehnte belasten. Man kann aber vorsorgen.

Das Risiko für das eigene Wohngebiet kennen

Es gibt ausführliches Infomaterial zum Thema Hochwasser. Sowohl Bundes- als auch Landesämter und städtische Behörden haben Broschüren und Checklisten erarbeitet. Spezielle Hochwasserrisikokarten kennzeichnen die Bereiche, die im Fall von Hochwasser überflutet werden.

Je nach Wohnort zeigen die Risikokarten auch, welche Bereiche im Fall von Starkregen überflutet werden. Denn nicht nur, wer in der Nähe von Bächen und Flüssen wohnt, kann betroffen sein. Starke Regenfälle in kurzer Zeit können, wie 2016 in Braunsbach geschehen, überall zu Sturzbächen und gefluteten Kellern führen. Besonders gefährdet sind Wohnlagen, die sich in einer Senke befinden.

Aktuelle Pegelstände und Wettermeldungen

Spezielle Wetterberichte und Wetterapps helfen, frühzeitig über Unwetterwarnungen informiert zu sein. Die Landesanstalten und Hochwasserzentralen bieten außerdem Live-Auskünfte über aktuelle Pegelstände und Hochwasserwarnungen:

Stand: 30.05.2018, 13:30