Eine Hand hält am 30.10.2013 in der Münchner Aids-Hilfe e.V. (Bayern) ein Plakat mit der Aufschrift "Gib Aids keine Chance".

In NRW starben 2021 weniger Menschen an HIV-Folgen

Stand: 30.11.2022, 09:11 Uhr

Seit 1989 findet am 1. Dezember der Welt-Aids-Tag statt. Nun wurden die neuesten Zahlen für NRW veröffentlicht. Demnach gab es 2021 die wenigsten HIV-Toten seit Beginn der Aufzeichnungen.

In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 53 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben. Das waren 27 Personen weniger als 2020 und 83 Menschen weniger als zehn Jahre zuvor, wie das Landesstatistikamt IT.NRW am Mittwoch anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember mitteilte. Es handele sich um die niedrigste Zahl an HIV-Toten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1989.

Ich lebe mit HIV

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Etwa drei Viertel der infolge einer HIV-Infektion Gestorbenen waren Männer. Das durchschnittliche Sterbealter der HIV-Toten lag 2021 bei 60 Jahren - 2011 waren es noch fast acht Jahre weniger gewesen.

HIV-Infektion nicht immer bekannt

Im Landesmittel starben laut Statistikamt 2021 in NRW von jeweils einer Million Einwohner drei Personen an den Folgen der HIV-Infektion. IT.NRW wies darauf hin, dass es sich bei den Zahlen um eine Untergrenze handele - eine HIV-Infektion sei bei Ausstellung einer Todesbescheinigung nicht immer bekannt.

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