Vitamine und Spurenelemente

Montage Glas Milch / Eier / Molekül Vitamin D als 3D-Modell

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Vitamine und Spurenelemente

Vitamin D

Gruppe:
Vitamine

Was ist drin?
Vitamin D wird auch Cholecalciferol oder Calciol genannt.

Wie wirkt es?
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Vitamin D ist vor allem am Knochenstoffwechsel beteiligt. Die klassische Erkrankung des Vitamin-D-Mangels ist die Rachitis im Kindesalter. Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass unter Vitamin-D-Mangel Infektionskrankheiten wie Pneumonie oder Tuberkulose häufiger auftreten.

Was sagt die Forschung dazu?
Die Studienlage zu Vitamin D ist uneinheitlich. Einige Studien zeigen, dass es unter Einnahme von Vitamin D weniger oft zu Atemwegserkrankungen komme. Andere Studien hingegen legen nahe, dass die regelmäßige Zufuhr von Vitamin D keine Auswirkung auf die Häufigkeit und Schwere von Atemwegsinfektionen und grippalen Infekten hat.

Ein wirklicher Vitamin-D-Mangel ist in Deutschland ohnehin eher selten. Lediglich für Senioren und Säuglinge wird eine Einnahme nach Rücksprache mit dem Arzt empfohlen. 

Wann sollte man es nehmen?
Generell sollte man vor der Einnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E und K) seinen Arzt um Rat fragen, da man diese Vitamine auch überdosieren kann. Statt teurer Vitaminpillen reicht es oft auch, sich ausgewogen zu ernähren.

Gute Vitamin-D-Quellen sind beispielsweise Fisch, Fleisch, Eier oder Milch. Außerdem sollte man oft nach draußen gehen. Vitamin D kann der Körper nämlich unter Einfluss des Sonnenlichts in der Haut selber aus Vorstufen aufbauen.

Stand: 09.03.2017, 06:00