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Eon-Chef Teyssen bleibt nach Fusion mit Innogy Konzernchef

Johannes Teyssen

Eon-Chef Teyssen bleibt nach Fusion mit Innogy Konzernchef

Eon-Chef Johannes Teyssen wird auch nach der geplanten Übernahme von Innogy durch Eon den neuen Konzern leiten.

Das sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Ludwig Kley am Donnerstag (27.12.2018) dem "Handelsblatt". Ihm stehe eine Menge Arbeit bevor: "Es reicht ja nicht, einen Deal zu machen. Viel wichtiger ist es, dass man ihn auch zum Erfolg führt", zitiert die Zeitung Kley.

Eon und RWE hatten im vergangenen März eine weit reichende Neuaufteilung ihrer Geschäftsfelder vereinbart. Eon will dazu in einem ersten Schritt Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug den Konkurrenten RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen.

Das fusionierte Unternehmen soll den Namen Eon behalten. Der Kauf von Innogy soll nach früheren Angaben nicht vor Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein. Bis dahin bleiben Eon und Innogy selbstständige Unternehmen.

Teyssen ist seit 2004 im Eon-Vorstand und steht diesem seit 2010 vor. Bereits Anfang des Jahres war sein ursprünglich Ende 2018 auslaufender Vertrag bis Ende 2021 verlängert worden.

Stand: 27.12.2018, 19:56