Tipps vom Profi

Das Bild zeigt Spülmittel, das in einen Eimer gefüllt wird.

Tipps vom Profi

Von Julius Dielen

„Weniger ist mehr" – mit diesem Spruch lässt sich das Ergebnis zusammenfassen: Es ist weder ein teures und zudem gesundheitsgefährdendes Reinigungsmittel, noch ein modernes Haushaltsgerät nötig, um beim Fensterputzen zu einem optimalen Resultat zu kommen.

Putztipps vom Profi:

  1. In einen Eimer lauwarmes Wasser und einen Tropfen handelsübliches Spülmittel geben
  2. Fenster mit einem Fenstermopp einseifen
  3. Beim Abziehen das Wasser mit einem Tuch auffangen
  4. Mit einem Mikrofasertuch die Scheibe und den Rahmen polieren
Das Bild zeigt Glasreiniger.

Verzichten Sie auf Zeitungspapier, um Flecken durch Druckerschwärze zu vermeiden. Bestenfalls benutzt man ein kurzfloriges und feingewebtes Mikrofasertuch, damit keine Fussel zurückbleiben. Ist das Fenster nicht genug eingeseift worden oder sollte zu viel Reinigungsmittel verwendet worden sein, können Schlieren auf der Scheibe entstehen.

Übrigens: Auch bei Sonnenschein kann ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden – Mythos widerlegt! Benutzen Sie beim Einseifen viel Wasser, um ein schnelles Austrocknen zu vermeiden. Vor dem Abziehen die Scheibenränder mit einem Mikrofasertuch abwischen. Ziehen Sie möglichst in einem Zug ab und vermeiden Sie ein nachträgliches Reiben an der Scheibe.

Tipps zum Kauf von Reinigungsmitteln:

Es ist nicht unbedingt notwendig auf spezielle Glasreiniger zurückzugreifen. Fettlösende Mittel, wie Spülmittel, sind völlig ausreichend. Herkömmliche Glasreiniger bestehen zu 90% aus Wasser und nur zu 10% aus chemischen Reinigungs-, Farb- und Duftstoffen. Hinzu kommt die Plastikverpackung. Insgesamt sorgt das für keine gute Ökobilanz.

Das Bild zeigt Reinigungsmittel.

Sollten Sie sich dafür interessieren, welche Inhaltsstoffe in Ihren Reinigungsmitteln (auch Waschmittel etc.) stecken, sollten Sie bei der Internetrecherche das Stichwort „Sicherheitsdatenblatt“ verwenden. Hier finden sie alles, was sie über das Mittel wissen müssen. Die sogenannte „Detergenzienverordnung“ und das „Wasch- und Reinigungsmittelgesetz“ regeln die Herstellung, die Kennzeichnung und den Vertrieb von Wasch- und Reinigungsmitteln in Deutschland. Die Hersteller sind dadurch verpflichtet, auf einer Internetseite alle Inhaltsstoffe eines Produktes zu veröffentlichen.

Stand: 16.07.2019, 18:15