Service Garten - Hitzeschäden nach dem Sommer

vertrocknete Sonnenblumen

Service Garten - Hitzeschäden nach dem Sommer

Heiß und trocken war es in diesem Jahr - wochenlang bis in den Herbst hinein. Das blieb nicht ohne Folgen auf Pflanzen im Garten. Wie der Garten wieder grün wird.

Die Thuja-Hecke (Lebensbaum) im Vorgarten glänzt nicht mehr grün, sie ist fahl und innen gräulich geworden. In der Mitte ein brauner Fleck. Wenn sie nicht schnell Wasser bekommt, wird sie kaputtgehen, meint Gärtnermeister Oliver Fink. Ein paar Häuser weiter ist die Hecke aus Scheinzypressen durchsichtig geworden. Statt sattem Grün zeigt sie große braune, vertrocknete Stellen. Hier ist nichts mehr zu retten. Der Hecke hat im warmen Sommer einfach das Wasser gefehlt.

Vertrocknetes muss jetzt raus, neues Heckengrün in die entstandenen Lücken rein. Der Herbst ist eine gute Zeit dafür. Die Pflanzen können gut einwurzeln und im Frühjahr austreiben. Damit sie lange gesund bleiben, brauchen sie in heißen Sommern regelmäßig Wasser, rät der Profi. Praktisch ist da ein Wasser-Tröpfchen-Schlauch, der die Wurzeln automatisch versorgt.    

Auch der Rasen hat in vielen Gärten gelitten. Er ist gelb und braun geworden. Statt grüner Halme wuchern Moose und Wildkräuter. Die müssen entfernt werden, bevor sie sich weiter ausbreiten. Anschließend wird der Rasen aufgelockert (vertikutiert) und mit einer robusten Nachsaatmischung neues Gras ausgesät. Im nächsten Sommer sollte dann auch hier das Wässern nicht vergessen werden.

Autor: Gereon Reymann

Redaktion: Detlef Reepen

Service Garten ist eine Rubrik der WDR 5 Sendung Neugier genügt und ist dort freitags zwischen 10.04 Uhr und 12.00 Uhr zu hören.

Service Garten - Hitzeschäden nach dem Sommer

WDR 5 Neugier genügt - Freifläche 26.10.2018 05:31 Min. Verfügbar bis 25.10.2019 WDR 5

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