Service Garten - Frostschutz fürs Grün

Trockenes Laub als Isolierung

Service Garten - Frostschutz fürs Grün

Wenn es kühl und winterlich wird, müssen einige Pflanzen im Garten und auf der Terrasse geschützt werden. Wie man das am besten macht, hat sich Gereon Reymann in einer Gartenbaumschule zeigen lassen.

Gärtnermeister Oliver Fink schiebt das Herbstlaub vom Rasen ins Staudenbeet. Die sich langsam zersetzenden Blätter tun Boden und Pflanzen gut. In Frostnächten sind sie ein wärmender Wurzelschutz. Die Gräser im Rasen können unter einer feuchten Blätterdecke faulen. Geschnitten werden Stauden erst im Frühjahr. Manche bieten Insekten noch Unterschlupf, andere Vögeln letzte Beeren und Samenkörner.

Junge und empfindliche Rosen werden jetzt angehäufelt. So ist die Veredelungsstelle in der Erde besser geschützt. Auch Rosenhochstämmchen werden vor dem Frost geschützt. Da die Veredelungsstelle weit über dem Boden am Stamm liegt, wird eine Art Schal aus Reisig oder Jute umgebunden.  

Kübelpflanzen wie Oleander, Fuchsie und Margerite müssen in ein helles, etwa zehn Grad kühles Winterquartier. Nicht so empfindliche Topfpflanzen, die auch ins Beet gepflanzt werden könnten, dürfen draußen bleiben. Sie werden vor einer Wand Topf an Topf zusammengeschoben und mit einem Vlies, Luftpolsterfolie oder Jute vor der Kälte geschützt. Auch im Winter muss ab und zu gegossen werden. Die wenigsten Pflanzen erfrieren, die meisten vertrocknen in der kalten Jahreszeit, warnt Oliver Fink.

Autor: Gereon Reymann

Redaktion: Monika Kunze

Autor: Gereon Reymann

Redaktion: Detlef Reepen

Service Garten ist eine Rubrik der WDR 5 Sendung Neugier genügt und ist dort freitags zwischen 10.04 Uhr und 12.00 Uhr zu hören.

Service Garten - Frostschutz fürs Grün

WDR 5 Neugier genügt - Freifläche 14.12.2018 05:17 Min. Verfügbar bis 13.12.2019 WDR 5

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