Vitrine aus einem ausrangierten Schrank und einem alten Tischchen

Das Bild zeigt ein Vitrine.

Vitrine aus einem ausrangierten Schrank und einem alten Tischchen

Ein kleiner Schrank aus dem Keller wird mit Hilfe eines Tischchens vom Flohmarkt und einer kaputten Glasscheibe zu einem echten Hingucker.

Materialien:

  • kleiner Schrank
  • Tischchen
  • Buntlack
  • Spachtelmasse
  • Glasscheibe
  • Türscharniere
  • Türgriff
  • LED-Spots

Werkzeug:

  • Stichsäge
  • Schleifpapier
  • Lackrolle
  • Abdeckfolie/Papier
  • Gummihandschuhe
  • Holzleim
  • Glasschneider
  • Schneideöl
  • ggf. Schutzbrille
  • Arbeitshandschuhe
  • Akku-Bohrschrauber

Und so geht's:

  • Die Tür des Schränkchens ausbauen.
  • Alles anschleifen (am besten Schleifpapier mit 120er-Körnung verwenden) und das Schränkchen innen und außen lackieren.
  • Um das Schränkchen etwas höher zu bekommen, einen Beistelltisch zur Hilfe nehmen, der in etwa dieselbe Tiefe hat wie das Schränkchen.
  • Der Tisch soll als Unterbau später eine ähnliche Grundfläche haben, wie das Schränkchen. Ist der Tisch zu breit, kann man ihn per Stichsäge in drei Teile teilen, das Mittelstück entfernen und danach die beiden äußeren Teile des Tisches wieder zusammenfügen und mit Holzleim verbinden.
  • An der Unterseite des Tischchen zur Stabilisierung der beiden Teile noch eine Holzlatte festschrauben.
  • Die Schnittkanten mit Spachtelmasse spachteln, trocknen lassen und genau wie das restliche Tischchens einmal anschleifen.
  • Danach kann das Tischchen ebenfalls lackiert werden. Tipp: Am besten streicht man Schränkchen und Tischchen in derselben Farbe, so wird optisch eine Einheit geschaffen.
  • Das Schränkchen auf den Beistelltisch setzen und beides miteinander verschrauben.
  • Danach geht es an die Glastür. Dafür eignet sich zum Beispiel die Scheibe eines alten Bilderrahmens. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Glas mindestens drei Millimeter dick ist, sonst kann es zu leicht brechen.
  • Die Glasscheibe mit einem Glasschneider auf die richtige Größe schneiden. Dabei sollte man sowohl eine Schutzbrille als auch schnittfeste Handschuhe tragen.
  • Die gewünschte Größe auf dem Glas aufzeichnen. Den Glasschneider einmal in Schneideöl tunken, das lässt ihn besser gleiten und verhindert Glasspäne.
  • Ein Lineal anlegen und den Glasschneider immer wieder am Lineal entlang über die Schnittkante gleiten lassen. So wird das Glas eingeritzt. Um das Glas am Ende noch brechen zu können, sollte links und rechts neben dem Schnitt immer rund zehn Zentimeter Glasfläche vorhanden sein.
  • Ist das Glas weit genug eingeritzt, kann es vorsichtig an der Schnittkante gebrochen werden.
  • Die Bruchkante dann mit Schleifpapier abschleifen. Es ist kein Spezialschleifpapier von Nöten. Glas wird mit demselben Schleifpapier behandelt wie Holz oder Metall.
  • Türscharniere am Glas festkleben und mit einer Schraube fixieren. Die so entstehende Glastür dann mit dem Schränkchen verschrauben.
  • Zum besseren Öffnen und Schließen der Glastür einen Griff aufstecken. Achtung: Sowohl bei den Scharnieren als auch beim Griff muss man darauf achten, dass sie für die entsprechende Glasdicke geeignet sind.
  • Für ein besonderes Highlight sorgen selbstklebende LED-Spots. Die werden einfach in die Vitrine eingeklebt. Fertig ist der neue Hingucker!

Stand: 18.10.2019, 10:00