Nie wieder Socken suchen

Socken

Nie wieder Socken suchen

Von Daniela Müllenborn

  • App zum Socken-Sortieren nur für iPhones
  • Sockenclips als Alternative
  • Mythos Sockenmonster

Wenn das Sockenknäuel aus der Waschmaschine kommt, ist das Chaos oft perfekt. Die einzelnen Socken müssen mühsam ihrem Partner zugeordnet werden. Das Schweizer Unternehmen Blacksocks bietet daher nun smarte Socken an, um das Sortieren zu erleichtern.

Socken finden per App

Die Socken haben am Bund einen kleinen schwarzen Kopf, in dem ein Chip versteckt ist. Außerdem brauchen Kunden ein kleines Lesegerät, das wiederum via Bluetooth mit einer App verbunden ist. Um seine Socken zu sortieren, scannt man mit dem Lesegerät nach und nach seine Socken und bekommt dann in der App angezeigt, welche zusammenpassen.

Teurer Service

Smarte Socken finden ihr Gegenstück

WDR 2 Servicezeit | 02.11.2018 | 03:51 Min.

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Der Chip im Socke speichert zudem weitere Daten wie das Herstellungsdatum, die Anzahl der Waschgänge, die Zusammengehörigkeit bestimmter Sockenpaare. Und er sorgt dafür, dass man nie die linke Socke am rechten Fuß trägt. Die App ist kostenlos und gibt es bislang ausschließlich für das iPhone. Die Socken und das Lesegerät kosten allerdings das sogenannte Starter-Kit mit 10 Paar Socken 159 Euro.

Sockenklammern und Co. als Alternative

Abhilfe schaffen zum Beispiel Sockenklammern, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt und die ein Sockenpaar in der Waschmaschine zusammenhalten. Unzertrennlich bleiben Socken auch mit dem „Socken-Kuss“, einem Druckknopf, der einmalig an der Socke befestigt wird. Damit kann man die Socken-Partner vor dem Waschen zusammenknöpfen. Oder man bündelt zusammengehörigen Socken mit einem Haargummi. 

Maschine frisst keine Socken

Werden Socken einzeln gewaschen, kann es passieren, dass sie in der Waschmaschine spurlos verschwinden. Die Lösung für dieses Phänomen steckt in der Waschmaschine selbst: Während des Waschens kann es passieren, dass die Socke in den Schlitz zwischen Trommel und Waschmaschine wandert. Sie hängen dann meistens am Heizstab der Waschmaschine fest, wo sie sich bei weiteren Wäschen Stück für Stück auflösen. Um das zu verhindern, sollte man die Maschine nicht zu voll stopfen.

Stand: 31.10.2018, 15:02