Remouladensauce

Remouladensauce WDR 4 Video 22.07.2019 01:42 Min. Verfügbar bis 21.10.2019 WDR 4

Remouladensauce

Von Ulla Scholz

Ob zu Roastbeef, Sülze oder Schweinebraten – eine selbstgemachte Remouladensauce bringt den besonderen Kick. Ulla Scholz kreiert aus kalten Bratenscheiben und Remoulade ein herzhaftes Bratenbrötchen.

WDR 4 Ullas Lieblingsrezepte: Remouladensauce

WDR 4 Ullas Lieblingsrezepte 22.07.2019 02:21 Min. Verfügbar bis 20.10.2019 WDR 4

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Zutaten für 6 Portionen
RemouladensauceBratenbrötchen
150 ml PflanzenölPro Portion:
1 EL eingelegte Kapern150 g kalter Schweine-, Puten- oder Rinderbraten
6 Sardellenfilets1 rundes Brötchen
2 gekochte EierEtwas Blattsalat oder Rucola
1 TL Senf1 kleine Gewürzgurke
SalzRote Zwiebelringe
Pfeffer
Handvoll frische Kräuter: Estragon, Petersilie, Kerbel

Zubereitung

Zutaten für Remouladensauce

Man kann die Sauce auch mit Zwiebeln- und Gewürzgurken verfeinern

Das Eigelb und den Senf in eine Schüssel geben und mit drei Esslöffeln Kapernsud verrühren. Langsam das Öl zufließen lassen und mit einem Schneebesen sofort alles immer wieder unterrühren.

Die gekochten Eier in kleine Stücke schneiden und die Kräuter fein hacken. Sardellenfilets und Kapern etwas abtupfen und klein schneiden.

Alle Zutaten unter die Mayonnaise mischen und zum Schluss vorsichtig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, könnte auch noch Zwiebelwürfelchen und Gurkenstückchen zugeben.

Anrichten

Die Sauce in ein passendes Glas füllen und kühl aufbewahren. Da die Mayonnaise rohes Eigelb enthält, sollte sie spätestens am Folgetag verbraucht werden.

Für das Bratenbrötchen die Semmel aufschneiden. Das Unterteil dick mit Remouladensauce bestreichen und mit Bratenscheiben, Salatblättern, Gewürzgurken sowie Zwiebelringen belegen. Noch einmal einen Klecks Sauce zugeben und die obere Hälfte – wie bei einem Hamburger – aufsetzen.

Remouladensauce passt als Hauptgericht zu Sülze oder zu Roastbeef. Beides mit Bratkartoffeln und Salat servieren.

Ullas Küchentipp

Die Remoulade zählt zu den Grundsaucen der klassischen Küche. Jeder Profi macht sie etwas anders. Es hängt auch von den Zutaten ab, die im Rezept Verwendung finden. Nimmt man Kapern, die in Salz konserviert waren, fehlt die saure Lake. Dann sollte die Remoulade zusätzlich mit Essig oder Zitrone abgeschmeckt werden. Ob und wie viel saure Gurken, Kapern, Sardellen oder gekochte Eier hineinkommen ist Geschmackssache. Die Kräuter allerdings sollten auf jeden Fall frisch sein. Ansonsten lieber eine der drei Sorten weglassen.

Das Rezept als PDF zum Download

Stand: 21.07.2019, 00:00