Ländertag Schottland: Shortbread

Ländertag Schottland: Shortbread

Von Ulla Scholz

Shortbread heißt ein Gebäck, das weit über Schottlands Grenzen hinaus bekannt ist. Ulla Scholz zeigt uns, wie die buttrigen Kekse besonders schön knusprig geraten.

Ländertag Schottland: Shortbread

WDR 4 Ullas Lieblingsrezepte | 13.08.2018 | 02:54 Min.

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Zutaten (Backform 28 cm Durchmesser)
Shortbread
190 g Weizenmehl Type 550
60 g Reismehl oder Hafermehl
220 g gefrorene Sauerrahm-Butter
100 g feiner Zucker
Prise Fleur de Sel

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit Zucker und Reismehl mischen. Die gefrostete Butter auf einem Gemüsehobel in grobe Späne raspeln und mit einer Prise Salz zügig unter alle Zutaten kneten. Eine runde Form fetten, den Teig hineingeben und gut andrücken.

Shortbread, Zubereitung

Man kann Teig und Topping nach Belieben variieren

Die Form circa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dann mit einem Messer kleine Segmente markieren, so kann man das Gebäck später gut portionieren. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen und den vorgekühlten Teig 40–45 Minuten backen.

Anrichten

Das Shortbread auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Je nach Vorliebe entweder pur genießen oder mit Schokoladenguss und Mandeln garnieren. Wenn man die Kekse nicht sofort verzehrt, sollten sie in einer geschlossenen Dose aufbewahrt werden, damit sie schön mürbe bleiben.

Küchentipp

Zwei klassische Formen

Shortbread wird zum einen in fingerdicke Stücke ausgestochen, die Shortbread Fingers heißen. Zum anderen wird Shortbread in einer runden Form als Ganzes gebacken und die Bruchstellen werden vor dem Backen rundum perforiert. Die Art Shortbread zu servieren, nenn man Petticoat. Der Namen Shortbread  lässt sich nicht mit "Kurzbrot" übersetzten. "Short" bedeutet in diesem Zusammenhang krümelig.

Auf gute Zutaten und sorgfältige Zubereitung achten

Shortbread, Zutaten

Die Butter sollte vorher eingefroren werden

Je frischer und hochwertiger die Butter, je besser der Geschmack. Die Schotten verwenden Salzbutter. Gut passt Sauerrahmbutter, das Salz kann man extra zufügen. Damit Shortbread schön mürbe gerät, wird ein Teil des Weizenmehls durch Hafermehl oder Reismehl ersetzt. Die beiden Sorten enthalten wenig oder kein Gluten.

Auch darauf achten, dass die Butter eiskalt ist. Am besten über Nacht ins Eisfach legen. Es ist nicht schlimm, wenn Mehl, Zucker und Butter eine eher krümelige Masse ergeben. Die lange, sanfte Backzeit muss sein, weil das Gebäck so schön knusprig wird, aber trotzdem hell bleibt.

Mit Aromen verfeinern

Wer mag, der kann den Teig auch mit Ingwer, Rosmarin oder Orangen- und Zitronenschale abwandeln. Ein Guss aus dunkler oder heller Schokolade schmeckt auch gut, aber nur, wenn man ihn zur Hälfte auf jedes Exemplar aufträgt. Ansonsten wird das Shortbread zu mächtig.

Stand: 12.08.2018, 00:00