Rhabarber-Streuselkuchen

Rhabarber-Streuselkuchen Hier und heute 03.04.2020 10:33 Min. Verfügbar bis 03.04.2021 WDR

Rhabarber-Streuselkuchen

Was gibt es Besseres als einen saftigen Streuselkuchen? Marcel Seeger backt ihn noch dazu mit dem Saisongemüse Rhabarber. Das fruchtig-säuerliche steht in feinem Kontrast zu den süßen Streuseln. Lecker!

Das Rezept

(für ein Backblech)

Zutaten für den Rührteig

  • 320 g Butter, Zimmertemperatur
  • 400 g Zucker
  • 7 Eier (Gr. M)
  • 1 Prise Salz
  • etwas Mark einer Vanilleschote
  • 590 g Mehl, Type 550
  • 16 g Backpulver

Zubereitung

Butter mit Zucker, Salz und Vanillemark schaumig rühren. Dabei die Eier nach und nach hinzufügen. Mehl und Backpulver gründlich mischen, unter die Butter-Zuckermasse geben und alles zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

Ein Backblech leicht fetten und mit Backpapier belegen, so kann es beim Glattstreichen der Masse nicht verrutschen. Den Rührteig auf das Backblech geben und glatt streichen.

Zutaten für den Rhabarber

  • 1 kg Rhabarber, geputzt und in Stücke geschnitten (alternativ tiefgekühlte Rhabarber-Stücke)

Zubereitung

Frisch geernteter und geschnittener Rhabarber mit einem Messer auf einem Schneidebrett

Die Rhabarber-Saison beginnt im April und endet am 24. Juni.

Den in Stücke geschnittenen Rhabarber auf einem Backblech platzieren und im auf 200°C vorgeheizten Backofen circa 20 Minuten weich dünsten. Alternativ den tiefgekühlten Rhabarber zuerst auftauen und dann dünsten. Nach dem Dünsten den Rhabarber in ein Sieb geben und den Saft abtropfen lassen. Den Rhabarber auskühlen lassen und auf dem Backblech mit dem Rührteig verteilen.

Zutaten für die Streusel

  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 360 g Mehl, Type 550
  • 80 g Mandeln, gehackt
  • 1 Prise Salz
  • etwas Mark aus der Vanilleschote

Zubereitung

Mandeln

Mandeln enthalten viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Butter, Zucker, Salz und Vanillemark gut verkneten. Mehl mit Mandeln mischen und dann mit dem Buttergemisch zusammen zu Streuseln verkneten. Die fertigen Streusel auf dem Rührteig mit dem Rhabarber verteilen. Den Rhabarber-Streuselkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober- und Unterhitze circa 30 Minuten goldbraun backen.

Den fertig gebackenen Streuselkuchen aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. 

 

Zutaten für die Dekoration

  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • Puderzucker
  • Mandeln, gehobelt und geröstet

Zubereitung

Den ausgekühlten Rhabarber-Streuselkuchen ganz dünn mit etwas Puderzucker besieben. Die Schlagsahne mit dem Sahnesteif aufschlagen, in einen Spritzbeutel geben, kleine Rosetten auf den Kuchen dressieren und geröstete gehobelte Mandelblättchen aufstreuen. 

Saisonkalender April

Endlich Frühling! Zwar ist es noch kalt, aber die Sonne hat schon Kraft. Im April startet die Freiland-Saison für Rhabarber. Der schmeckt fruchtig, ist aber ein Gemüse.

Rhabarber

Rharbarber

Sauer macht lustig. Rhabarber gibt es im Westen jetzt frisch vom Acker. Usprünglich stammt das Gemüse aus China. Bei uns wächst er seit dem 19. Jahrhundert. Er hat wenig Kalorien, enthält aber viel Kalium und viele Vitamine. Aber nur in Maßen verzehren, wegen der Oxalsäure. Die ist giftig, kann aber durch kalziumreiche Zutaten gemildert werden. Etwas Sahne oder Milch in der Vanillesauce helfen schon.

Rharbarber

Sauer macht lustig. Rhabarber gibt es im Westen jetzt frisch vom Acker. Usprünglich stammt das Gemüse aus China. Bei uns wächst er seit dem 19. Jahrhundert. Er hat wenig Kalorien, enthält aber viel Kalium und viele Vitamine. Aber nur in Maßen verzehren, wegen der Oxalsäure. Die ist giftig, kann aber durch kalziumreiche Zutaten gemildert werden. Etwas Sahne oder Milch in der Vanillesauce helfen schon.

Blumenkohl

Frisch aus dem geschützten heimischen Anbau kommt jetzt der zarte Verwandte der anderen Kohlsorten auf den Markt. Er ist vielseitig verwendbar, hat wenig Kohlehydrate und Proteine und ist praktisch fettfrei. Dafür steckt er voller Mineralien, wie die anderen Kohlsorten und enthält Vitamin A, B, E und K. Seine sekundären Pflanzenstoffe sollen Krankheiten vorbeugen und lindern helfen.

Pastinaken

Pastinaken haben ein leicht süßliches Aroma, das durch die niedrigen Temperaturen im Winter noch einmal intensiver wird. Die kegelförmigen Wurzeln sind gut bekömmlich und daher auch als Babynahrung geeignet.

Weißkohl


Mit Weißkohl können Sie eine Erkältung vorbeugen: Vitamin C und K, sowie Selen, Magnesium, Kalium und jede Menge Ballaststoffe tun dem Körper gut und stärken damit das Immunsystem

Rotkohl


Rotkohl ist als heimische Lagerware auch im Frühling erhältlich. Er schmeckt als klassische Gemüsebeilage, aber auch als Salat und Smoothie-Zutat. Besonders im rohen Zustand ist Rotkohl gesund. Die im Kohl enthaltenen blauen Anthocyane wirken entzündungshemmend.

Champignons


Champignons zählen nicht nur zu den beliebtesten Pilzen, sondern auch zu den gesündesten. Im Winter helfen sie, die Abwehrkräfte zu stärken, denn sie enthalten viel Eisen, Kalium und Magnesium.

Feldsalat

Feldsalat ist der typische Wintersalat. Er kommt auch im April aus dem geschützen Anbau frisch auf den Markt. Seine zarten Blätter enthalten viel Vitamin C, A, Folsäure und Eisen.

Knollensellerie

Der Knollensellerie ist mit der Möhre verwandt, denn beide gehören zu den Doldengewächsen. Ihn gibt es jetzt ganz frisch auf dem Markt.

Lauch

Ursprünglich stammt der Lauch aus dem Süden Europas. Die Stangen, die auch Porree genannt werden, fühlen sich mittlerweile auch bei uns wohl. Er ist der Bruder der Zwiebel und versorgt uns wie sie mit reichlich Vitaminen und Mineralstoffen.

Chinakohl

Wie der Name schon vermuten lässt, stammt dieser Kohl aus China. Er ist als Lagerware auch im April erzältlich. In der Zubereitung ist er sehr vielfältig und kann geschmort, gratiniert, gewokkt oder auch als Salat zubereitet werden. Wird er nicht gleich auf einmal aufgebraucht, hält er sich im Kühlschrank etwa eine Woche.

Möhren

Die frühen Möhren, die jetzt im Angebot sind, haben einen höheren Zuckergehalt als die Ernte im Herbst. Die Carotinoide färben die leckere Wurzel so schön orange. Sie werden vom menschlichen Körper in Vitamin A umgewandelt.

Rucola

Die Senföle im Rucola geben ihm die unverwechselbare würzige Schärfe. Er ist darüberhinaus eine gute Quelle für die Mineralstoffe Eisen und Calcium. Außerdem für Vitamin A und C.

Spinat

Der Blattspinat, der ab März frisch geerntet wird, ist besonders zart und eignet sich auch wunderbar für Salate.

Chicoree

Die Bitterstoffe des Chicoree sind zwar nicht jedermanns Geschmack, machen ihn aber so gesund. Damit er weniger bitter schmeckt, können Sie den Salat kurz in lauwarmes Wasser legen. Oder sie setzen bei der Zubereitung auf süße Zutaten, das ergänzt sich dann gut.

Rote Bete

Rote Bete kann sehr süß sein und hat dazu ein leicht erdiges Aroma. Sie schmeckt roh genauso gut wie gegart und steckt noch dazu voller wertvoller Inhaltsstoffe: Vitamin C, A, und K, Magnesium, Eisen und Calcium. Vorsicht mit dem enthaltenen Betanin. Ihm verdankt die Knolle ihre intensive Farbe. Das kann Flecken geben.

Spargel

Momentan wird er auf den Feldern im Westen gestochen. Bis Ende Juni dauert die Saison und endet traditionell am Johannistag, dem 24.6.

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