Maronen mit Preiselbeeren

Maronen liegen in einer Schale

Maronen mit Preiselbeeren

Von Helmut Gote

Jetzt riecht man sie wieder überall, vor allem auf Märkten und in Fußgängerzonen: Maronen. Frisch geröstet sind sie lecker, aber man kann sie auch als Beilage zu Wildgerichten oder zum Käse verwenden.

Zutaten

  • 150g geschälte Maronen (selbst geschälte oder küchenfertig gekaufte
  • 1 Glas Preiselbeeren
  • 5cl Portwein

Zubereitung

Die Maronen vierteln. Die Preiselbeeren zusammen mit dem Portwein und den Maronen erhitzen und solange leicht köcheln, bis die Flüssigkeit wieder leicht cremig ist – wie lange das dauert, kommt auf die Art der Preiselbeeren im Glas an. Wenn sie schon etwas angedickt sind, ist die Köchelzeit kürzer, aber in jedem Fall nicht länger als fünf Minuten.

In Gläser füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen. So eignen sich die Preiselbeer-Maronen als Beilage zur Brotzeit mit Geräuchertem wie Salami und Schinken, aber auch als fruchtig-nussige Abrundung einer Käseplatte. Leicht erwärmt ergänzen sie  jeden Braten vom Wild und Rotkohl oder zur Abrundung der Saucen dazu – einfach etwas davon zum Schluss in die Sauce rühren.

Tipps für frische Maronen

Gute Maronen haben eine glatte, feste und matt glänzende Schale. Vor dem Essen müssen sie zuerst gegart werden, entweder im Backofen oder im Topf. In beiden Fällen ritzt man die Schale auf der bauchigen Seite erst kreuzweise ein. Für den Backofen legt man sie dann auf ein Backblech in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen, nach 20 Minuten ist die Schale aufgeplatzt und die Maronen haben ihren typisch mild-süßlichen Geschmack.

Die von Helmut Gote empfohlene Variante zum Schälen: Wenn die Kastanien nach etwa 10 Minuten im Backofen aufgeplatzt sind, herausnehmen und so schnell wie möglich schälen – dann kommt die Haut meist in großen Stücken runter, weil die Kastanien selbst noch fest sind. Dann weitere 15 Minuten ohne Schale fertig backen.

Stand: 22.11.2019, 14:33