Kaspressknödel auf warmem Krautsalat

Kaspressknödel auf warmem Krautsalat

Von Ulla Scholz

Wer altbackenes Brot verwerten möchte, kann sich von der Tiroler Küche inspirieren lassen. Die herzhaften Käseknödel werden übrigens in der Pfanne gebraten.

Kaspressknödel auf warmem Krautsalat

WDR 4 Ullas Lieblingsrezepte | 16.04.2018 | 02:27 Min.

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Zutaten (4 Personen)
KaspressknödelKrautsalat
250 g Weißbrot vom Vortag500 g Weißkohl
250 g Bergkäse50 g Speck
3 Eier1 Zwiebel
125 g doppelgriffiges Mehl5 EL Olivenöl
125 ml Wasser5 EL Obstessig
1 Zwiebel1 EL Zucker
Handvoll Blattpetersilie1 EL Butterfett
Salz1 TL Kümmel
PfefferSalz
Butterfett zum AnbratenPfeffer

Zubereitung

Semmeln grob von der Rinde befreien, in Würfel schneiden und in eine Schüssel füllen. Zwiebel schälen, fein würfeln und in Butterfett goldgelb anbraten. Den Käse fein würfeln und die Petersilie hacken.

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Ein tolles Rezept, um altbackenes Brot zu verarbeiten

Beides mit den Eiern, dem Wasser und dem Mehl zum Knödelbrot geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. Dabei darauf achten, dass man die Masse nicht zu sehr zerdrückt. Mit einem Teller bedecken und 30 Minuten ziehen lassen.

Aus dem Teig mit angefeuchteten Händen Knödel formen und dann wie Frikadellen etwas flach drücken. Bei schwacher Hitze von beiden Seiten in Butterfett langsam braten.

Anrichten

Die Knödel passen zu Sauerkraut, werden in Rindfleischbrühe serviert oder schmecken zu Krautsalat mit Speck.

Krautsalat

Den Weißkohl vom Strunk befreien und auf einer Reibe sehr dünn hobeln. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Essig und Öl vermischen.

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Krautsalat mit Speck passt gut als Beilage

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel teilen. Den Speck ebenso in kleine Stückchen schneiden. In einer Pfanne Speck und Zwiebeln mit dem Kümmel anbraten. Dann den Krautsalat einfüllen. Alles einige Minuten anschwitzen und dann etwas abkühlen lassen. Krautsalat schmeckt warm zu den Kaspressknödeln und kalt als erfrischender Salat.

Wer kein Fleisch isst oder keinen Speck mag, lässt ihn einfach weg. Es gibt in Österreich beide Varianten.

Ullas Küchentipps

Am besten Brot vom Vortag verwenden, da es sich gut würfeln lässt. Trockene Semmeln bröseln schneller auseinander. Bei Paniermehl und Knödelbrot reibt oder schneidet man die braune Rinde am besten etwas ab. Typisches Knödelbrot macht man aus Weißbrot oder Brötchen. Bei der Verarbeitung darauf achten, dass die Knödelmasse nicht zu breiig wird. So bleibt die Struktur innen erhalten. Das sieht schön aus und die Knödel werden nicht pappig. Als Einlage für eine Brühe eignen sich kleinere Exemplare, da diese besser auf den Löffel passen.

Doppelgriffiges Mehl hat einen höheren Ausmahlungsgrad. Er liegt zwischen Grieß und Mehl. Mittlerweile gibt es auch bei uns in der Region diese Mehlsorte zu kaufen. Oft unter der Bezeichnung Pizza- oder Spätzlemehl. Man kann sich  zur Not mit 405er Weizenmehl helfen, das man mit 10 Prozent Weizengrieß vermischt.

Stand: 15.04.2018, 00:00