Westfälischer Wurstpfannkuchen

Westfälischer Wurstpfannkuchen

Die Westfalen sind möglicherweise die Pfannkuchenkönige NRWs, und wir haben eine ihrer unzähligen Pfannkuchenvarianten ausgegraben: Ungesüßter Pfannkuchenteig wird mit Blutwurst belegt und mit einer großzügigen Portion hausgemachter Röstzwiebeln angerichtet.

Die Mengenangaben des Rezeptes sind zugeschnitten auf eine Mahlzeit für zwei Personen.

Zutaten für den Wurstpfannkuchen:

  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Butterschmalz
  • 300 g Blutwurst, gepellt und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten

Zutaten für die Röstzwiebeln:

  • 500 ml Speiseöl zum Ausbacken
  • 1 große Gemüsezwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
  • 80 g Mehl
  • Salz

Außerdem:

  • 150 g saure Sahne
  • 2 EL Schnittlauchröllchen  
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zucker

Besondere Utensilien:

  • Handrührgerät

Zubereitung:

  • Für den Wurstpfannkuchen Eier trennen. Eigelb erst mit Mehl verrühren und dann die Milch einrühren.
  • Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
  • Das Eiweiß steif schlagen und dann vorsichtig unter die Teigmasse rühren.
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte der Blutwurstscheiben einlegen, mit der Hälfte des Pfannkuchenteigs übergießen und bei mittlerer Hitze von unten goldbraun ausbacken.
  • Wenden, die andere Seite ebenfalls braun backen und Pfannkuchen warmhalten. Mit der anderen Hälfte der Zutaten wiederholen.
  • Für die Röstzwiebeln das Speiseöl in einem Topf auf 160 Grad erhitzen.
  • Die Zwiebelscheiben in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen. In das heiße Öl geben, knusprig goldbraun frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Mit Salz bestreuen.
  • Saure Sahne glattrühren und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  • Die Wurstpfannkuchen auf Teller legen, einen Löffel saure Sahne darauf geben und die Röstzwiebeln mittig darauf häufen. Mit Schnittlauch bestreuen.
  • Der echte Westfale serviert dazu gerne Kartoffelpüree, es schmeckt aber auch ein bunter Frühlingssalat – Mahlzeit!

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Stand: 09.07.2018, 10:02