Pulled Sauerbraten Burger

Pulled-Sauerbraten-Burger Meisterküche 29.10.2017 02:30 Min. Verfügbar bis 31.08.2020 WDR

Pulled Sauerbraten Burger

Bei unserem rheinischen Sauerbraten-Burger ist Heimathäppchen-Leidenschaft gefragt. Er ist nicht gerade im Handumdrehen gemacht – aber versprochen: Die Mühe lohnt sich!

Das Rezept als PDF zum Abspeichern und Ausdrucken:

Die Zutaten sind zugeschnitten auf 4 Portionen:

Die Marinade:

  • 1 große Zimtrinde
  • 1 TL Pfefferkörner, schwarz
  • 1 TL Korianderkörner oder –samen
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 4 Gewürznelken
  • Kardamom
  • 500 ml Rotwein
  • 500 ml Rotweinessig

Der Braten mit Soße: 

  • 1 kg Rinderschulter (früher war er aus Pferdefleisch, heute nimmt man meistens Rind)
  • 2 kleine Petersilienwurzeln
  • 2 Möhren
  • 1 Stange Lauch
  • 2 EL Öl
  • 0,5 l Fleischbrühe
  • 40 g Aachener Printen (ohne Schokolade)
  • 2 EL Rübenkraut
  • Salz
  • Pfeffer

Krautsalat:

  • ½ Spitzkohl, mittelgroß
  • 3 Möhren
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 250 g Saure Sahne
  • 4 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Für den Burger:

  • Frisches Baguette vom Bäcker oder 4 große Burger-Brötchen
  • 4 Scheiben Schnittkäse (z.B. Gouda oder Bergkäse)
  • Krautsalat und Sauerbraten nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst das Fleisch marinieren:

  • Für die Marinade die Gewürze in einem Topf vorsichtig unter Rühren anrösten.
  • Gewürze mit Rotwein und Essig ablöschen und alles kurz aufkochen, dann abkühlen lassen.  
  • Marinade in das Mariniergefäß oder in den Marinierbeutel geben, das Fleisch darin einlegen und 3 bis 4 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Das Fleisch täglich wenden. Wer intensiveren Geschmack möchte, kann die Marinade zusätzlich mit einer Spritze tief ins Fleisch spritzen.
  • Tipps: Das eingelegte Fleisch muss vollständig von der Marinade bedeckt sein. Wenn das Mariniergefäß luftdicht verschlossen ist oder sogar ein Vakuum im Gefäß erzeugt wird, beschleunigt das den Prozess erheblich – es genügt dann schon, das Fleisch für einige Stunden einzulegen.

Mariniertes Fleisch garen:

  • Fleisch ein bis zwei Stunden vor dem Garen aus der Marinade nehmen (Marinade aufheben!) und trocken tupfen.
  • Petersilienwurzel, Möhren und Lauch waschen, putzen und in feine Würfel schneiden.
  • Wenn das Fleisch Raumtemperatur angenommen hat, das Öl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin rundherum kräftig anbraten, dann herausnehmen.
  • Gemüsewürfel in dem Bräter anrösten, mit Fleischbrühe sowie der Marinade ablöschen. Den Braten daraufsetzen und alles zugedeckt bei schwacher Hitze 3 bis 4 Stunden schmoren lassen. Fleisch zwischendurch wenden und mit Bratenfond übergießen. Man kann den verschlossen Bräter auch bei 160 Grad in den Ofen stellen.
  • Fleisch aus dem Bräter nehmen, mit Alufolie abdecken und im abgekühlten Ofen bei max. 50 Grad ruhen lassen.
  • Die Bratensoße durch ein Spitzsieb in einen Topf passieren.
  • Aachener Printen zerbröseln und Rübenkraut in den Bratenfond rühren. Soße so lange reduzieren lassen, bis sie dickflüssig und sämig wird. Dabei immer wieder umrühren.
  • Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Krautsalat zubereiten:

  • Spitzkohl und Möhren mit einer Reibe fein raspeln.
  • Frühlingszwiebel putzen und in sehr feine Ringe schneiden.
  • Das Dressing aus Sauerrahm und Zitronensaft anrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze unter das geriebene Gemüse heben. Wenn möglich, den Salat ein paar Stunden ziehen lassen (am besten, während das Fleisch mariniert).

Burger belegen:

  • Den mürben Sauerbraten mit Hilfe von zwei Gabeln in feine Streifen zupfen.
  • Brötchen halbieren, kurz und kräftig auf dem Toaster oder in der Pfanne (mit etwas Butter) anrösten, noch heiß mit Käse belegen.
  • Großzügig Fleisch und Soße darauf geben. Krautsalat obendrauf, Brötchen zuklappen und aufessen – Mahlzeit!

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Stand: 29.10.2017, 08:00