Kürbiskuchen

Kürbiskuchen

Portionen:  1 Springform von 26 cm Durchmesser
Vorbereitung: 1 h 30 min
Zubereitung: 65 min
Zeit gesamt: 2 h 35 min
Schwierigkeitsgrad: mittel

Im Herbst färben sich nicht nur die Blätter orange, in NRW werden jetzt auch die Kürbisse reif. Wir wollen uns ein wenig an der schaurig-schönen Herbststimmung beteiligen und backen einen knusprig-cremigen Kürbiskuchen, den wir liebevoll verzieren.

Das Rezept als PDF zum Download:

Zutaten für den Teig:

  • 365 g Mehl Type 550 + mehr zum Ausrollen
  • 15 g Zucker
  • 3 g Salz
  • 200 g eiskalte Butter
  • 120 g eiskaltes Wasser + je nach Bedarf 1 bis 2 Esslöffel mehr

Außerdem:

  • 1 Eiweiß

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Hokkaidokürbis von etwa 1 kg
  • 1 EL Butter
  • 320 g Sahne
  • 160 ml Vollmilch
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • ½TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zimtpulver
  • ½TL Ingwerpulver
  • ¼  TL frisch gemahlene Muskatnuss

Zutaten für die Rübenkrautsahne:

  • 200 g eiskalte Sahne
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Rübenkraut

Besondere Utensilien:

  • Küchenmaschine mit Hackmesser
  • Küchenreibe
  • Springform von 26 cm
  • Optional: Backgewichte / Backbohnen
  • Backpinsel

Die Vorlage als PDF zum Download:

Zubereitung:

  • Für den Teig Mehl, Salz und Zucker in die mit dem Hackmesser ausgestattete Küchenmaschine füllen.
  • Butter in Stücke von etwa zwei Zentimetern schneiden und hinzufügen.
  • Mit Hilfe der Intervallfunktion mixen, bis die Masse krümelig ist und sich noch etwa erbsengroße Butterstückchen erkennen lassen.
  • Die Hälfte des Wassers hinzufügen und mit Hilfe der Intervallfunktion grob vermischen.
  • Die zweite Wasserhälfte hinzufügen und nochmals mit Hilfe der Intervallfunktion mischen.  Der Teig soll nach wie vor Butterstückchen enthalten und nicht ganz glatt sein – so erhält er seine besondere Konsistenz. Tipp: Wer keine Küchenmaschine besitzt reibt Mehl, Salz, Zucker und Butter mit den Händen zusammen und mischt das Wasser mit einer Gabel unter.
  • Teig auf die Arbeitsfläche schütten und probeweise eine Handvoll zusammendrücken. Hält er nicht gut zusammen noch ein bis zwei Esslöffel Wasser untermischen.
  • Zwei Drittel des Teiges erst zu einer Kugel, dann zu einem Fladen formen und in Frischhaltefolie wickeln.
  • Mit dem letzten Teigdrittel ebenso verfahren und beide  Päckchen für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • In der Zwischenzeit für die Füllung den Hokkaidokürbis waschen und abtrocknen.
  • Stiel und Blütenansatz abschneiden, den Hokkaidokürbis halbieren und die Kerne herauskratzen.
  • Den Hokkaidokürbis auf der groben Seite der Küchenreibe raspeln.
  • Die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Kürbis hinzufügen und unter Rühren ein bis zwei Minuten anbraten.
  • Hitze herunterstellen und den Hokkaido bei aufgelegtem Deckel und niedriger Hitze weich dünsten, etwa 10 Minuten. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Weiche Kürbisraspeln in der Küchenmaschine zu einem glatten Püree verarbeiten. Tipp: Wer keine Küchenmaschine besitzt, kann einen Stabmixer verwenden.
  • Kürbispüree abkühlen lassen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 15 Minuten ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 220 °C vorheizen.
  • Den Boden der Springform sowie ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den größeren Teil des Teiges auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa fünf Millimeter dick zu einem Kreis von etwa 36 Zentimetern ausrollen.
  • Überschüssiges Mehl entfernen und die Springform so mit dem Teig auslegen, dass ein fünf Zentimeter hoher Rand entsteht.
  • Boden mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier auslegen und mit Backgewichten beschweren. Tipp: Wer keine besitzt, kann getrocknete Bohnen, Linsen oder Reis verwenden.
  • Springform auf eine Seite des Backblechs stellen.
  • Den kleineren Teil des Teiges auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa fünf Millimeter dick ausrollen und eine gruselige Kürbisfratze ausschneiden.
  • Auf das vorbereitete Backblech legen.
  • Eiweiß mit einem Teelöffel Wasser verquirlen und die Kürbisfratze damit bestreichen.
  • Kruste und Fratze im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen.
  • Springform aus dem Ofen nehmen, Gewichte und Backpapier entfernen und die Kruste weitere fünf Minuten backen, bis die Ränder beginnen, zart zu bräunen.
  • Ist das Gesicht beim Entfernen der Gewichte schon gut gebräunt, kann es entfernt und auf einem Kuchenrost abgekühlt werden. Ist es noch blass, bäckt es weitere fünf Minuten mit.
  • In der Zwischenzeit 550 g Kürbispüree abwiegen und in der Küchenmaschine mit Sahne, Vollmilch, Speisestärke, Eiern, Eigelben, beiden Zuckersorten, Salz und den Gewürzen zu einer glatten Masse verarbeiten. Tipp: Wer keine Küchenmaschine besitzt, kann einen Stabmixer verwenden.
  • Vorgebackene Kruste aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 200 °C zurückschalten.
  • Kürbismasse in die vorbereitete Kruste gießen und im vorgeheizten Ofen zehn Minuten backen.
  • Temperatur auf 150 °C zurückschalten und etwa 45 Minuten backen. Tipp: Wie bei Käsekuchen sollten die Ränder fest sein und die Mitte an die Konsistenz von Wackelpudding erinnern – sie setzt sich beim Abkühlen.
  • Kürbiskuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchenrost komplett abkühlen lassen. Tipp: Der Kürbiskuchen kann auch am Vortag zubereitet werden und über Nacht abkühlen.
  • Für die Rübenkrautsahne die Schlagsahne und den Puderzucker in einen Rührbecher füllen und mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen.
  • Rübenkraut hinzufügen und weiterschlagen, bis die Rübenkrautsahne halbsteif geschlagen ist.
  • Kürbiskuchen aus der Form lösen, das vorbereitete Gesicht auflegen und auftragen.
  • Mit der Rübenkrautsahne servieren – Mahlzeit!

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Stand: 27.10.2020, 08:00