Freud-und-Leid-Kuchen

Freud-und-Leid-Kuchen

Hinter diesem poetischen Namen verbirgt sich Butterkuchen, ein luftiger Blechkuchen aus Hefeteig, der mit Butter und Zucker und optional auch mit Mandelblättchen bestreut gebacken wird. In Westfalen wird er zu allen freudigen und traurigen Gelegenheiten des Lebens serviert: Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen.

Die Mengenangaben des Rezeptes sind zugeschnitten auf einen Blechkuchen (40 x 30 cm).

Zutaten für den Teig:

  • 400 g Mehl
  • 50 g Zucker  
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tütchen Vanillezucker
  • 200 ml Milch
  • 1 Ei
  • 50 g zimmerwarme Butter + mehr für das Blech
  • 1 Paket Trockenhefe

Zutaten für den Belag:

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Tütchen Vanillezucker

Optional:

  • 125 g gehobelte Mandeln

Deko:

  • Puderzucker

Besondere Utensilien:

  • Küchenmaschine oder Handrührgerät

Zubereitung:

  • Lauwarme Milch, Hefe und etwas Mehl verrühren und kurz stehen lassen.
  • Restlichen Zutaten hinzugeben und mit einem Handrührgerät zu einem glatten, elastischen Teig verkneten, bis er sich von dem Schüsselboden löst.
  • Abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen. Backblech dünn mit Butter fetten.
  • Teig nochmals durchkneten und auf dem Backblech ausrollen. Mit den Fingern den Teig gleichmäßig stippen, sodass er kleine Kuhlen bekommt. Mandeln gleichmäßig verteilen.
  • Zucker und Vanillezucker mischen und gleichmäßig über den Kuchen streuen und die Butter nach Bedarf verteilen.
  • Kuchen etwa 15 bis 20 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze backen, bis er appetitlich golden ist. Blech aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchenrost stellen.
  • Freud-und-Leid-Kuchen abkühlen lassen, in Stücke schneiden und genießen.
  • Mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm essen – Mahlzeit!

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Stand: 29.12.2018, 08:00