Eifeloliven zum Selbermachen

Eifeloliven Heimathäppchen – Rezepte aus NRW 30.10.2019 00:34 Min. Verfügbar bis 30.10.2020 WDR

Eifeloliven zum Selbermachen

Portionen: 4 Gläser à 500 ml
Vorbereitung: 30 min
Zubereitung: 2 Monate
Zeit gesamt: 2 Monate und 30 min
Schwierigkeitsgrad: einfach

Jean-Marie Dumaine ist Franzose und lebt schon lange in der Eifel. Er kam auf eine verrückte Idee und erfand Eifeloliven. Dabei handelt es sich keineswegs um Oliven, sondern eingelegte Schlehen. Alles, was Ihr - außer den Schlehen - dafür braucht, ist etwas Geduld … denn sie schmecken erst nach etwa zwei Monaten.

Das Rezept als PDF zum Download:

Zutaten für die Eifeloliven: 

  • 1 l Wasser
  • 250 g Meersalz
  • 1 kg Schlehen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Chilischoten
  • 3 Lorbeerblätter
  • 3 Zweige Oregano
  • 3 Zweige Rosmarin
  • ½ TL Fenchelsamen

Besondere Utensilien:

  • 4 Einmachgläser à 500 ml

Zubereitung:

  • Für die Eifeloliven die Einmachgläser in sprudelndem Wasser fünf Minuten auskochen und umgedreht auf sauberen Küchenhandtüchern trocknen lassen.
  • Schlehen verlesen: Blätter, Stiele und faule Früchte aussortierten. Tipp: Schlehen sollen erst nach den ersten Nachtfrösten geerntet werden – ganz Eilige frieren sie nach dem Pflücken ein. Unsere heimischen Vögel ernähren sich im Winter auch von Schlehen, deshalb sollten die Bäume nicht komplett leergepflückt werden.
  • Schlehen gründlich waschen und gut abtropfen lassen.
  • Wasser und Salz aufkochen und so lange rühren, bis das Salz sich aufgelöst hat. 
  • Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen, während die Gläser bestückt werden.
  • Gewürze auf die Gläser verteilen, je eine Knoblauchzehe Chilischote, Lorbeerblatt, Zweig Oregano, Zweig Rosmarin und 1/8 Teelöffel Fenchelsamen pro Glas.
  • Schlehen gleichmäßig auf die Gläser verteilen und mit der Salzlake auffüllen. 
  • Gläser verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort – ideal ist ein Vorratskeller – mindestens zwei Monate durchziehen lassen.
  • Die Eifeloliven schmecken ausgezeichnet auf Vorspeisenplatten, zu Käse oder in Wildgerichten geschmort – dann sollten sie aber vorher blanchiert werden, damit sie nicht zu viel Salz abgeben – Mahlzeit! 

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Stand: 06.11.2019, 08:00