Samosa

Samosa

Das sind knusprige dreieckige Teigtaschen aus einer Art Strudelteig. Füllung vegetarisch, Hauptzutat: Kartoffeln.

Sie sind immer sehr kräftig gewürzt, denn das Rezept stammt aus Indien. Sie sind sogar vegan, wenn man statt des üblichen Ghee, dem in Indien üblichen Butterschmalz, ein Pflanzenöl nimmt.

Zutaten für vier Portionen:

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • Einen halben TL Salz
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1/8 l lauwarmes Wasser
  • 1-2 EL Kurkuma (färbt den Teig schön gelb)

Für die Füllung:

  • 500 g gekochte Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2-4 Knoblauchzehen
  • 1 cm Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 30 g Butterschmalz
  • 5-7 Kardamomkapseln
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1-2 TL schwarze Senfsamen
  • Salz und Pfeffer
  • Einen halben Bund Koriander
  • 1 kleiner Zucchino
  • 75 g Erbsen (TK)
  • 1 Händchen voll Korianderblätter
  • 1-2 EL Zitronensaft

Außerdem: Öl zum Frittieren

Zubereitung:

  • Für den Teig Mehl, Salz, Kurkuma, Öl und das lauwarme Wasser mit der Hand oder den Knethaken des Handrührers zu einem glatten, seidigen Teig kneten. Zu einer Kugel formen, in einem Gefrierbeutel oder unter der umgestülpten Teigschüssel vor dem Austrocknen geschützt bei Zimmertemperatur eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Unterdessen die Füllung vorbereiten: Die Kartoffeln pellen, in zentimetergroße Würfel schneiden. Die Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili schälen, beziehungsweise entkernen, und alles fein würfeln.
  • Die Kardamomkapseln zerdrücken, die schwarzen Samen zusammen mit den restlichen Gewürzkörnern im heißen Butterschmalz (für Veganer: Öl) anrösten. Wenn sie duften, herausnehmen, durch ein feines Sieb abtropfen und mit einem großen Messer auf einem Brett fein hacken.
  • Im gewürzten Bratfett die Kartoffelwürfel mit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili anbraten. Dabei alles mit einer Gabel oder dem Kochlöffel immer wieder zerdrücken, damit eine geradezu breiartige Masse entsteht.
  • Die Gewürze wieder zufügen und auch salzen. Den ebenso klein gewürfelten Zucchino untermischen und mitbraten, die Erbsen erst ganz zum Schluss unterrühren. Abkühlen lassen. Erst dann den feingehackten Koriander einrühren, mit Zitronensaft abschmecken und nochmals das Salz überprüfen.
  • Den Teig in 20 Portionen teilen, jeweils zur Kugel formen, dann auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem hauchdünnen Band ausrollen. Auf ein Ende jeweils einen Esslöffel Füllung setzen, dann so aufwickeln, dass der Teig mal oben, mal unten die Füllung umschließt, bis am Ende ein dreieckiges Päckchen entstanden ist.
  • Die Päckchen in heißem Frittieröl je etwa 3 Minuten ausbacken, dabei immer wieder drehen. Wenn sie goldbraun geworden sind, herausheben und auf Küchenpapier gründlich abtropfen lassen.
  • Tipp für alle, die keine Lust oder Zeit haben, den Teig zu machen: Einfach die fertigen Wan Tan-Hüllen aus der Tiefkühltruhe im Asia-Laden nehmen. Diese Täschchen sind schneller gar, weil die Hüllen dünner - und dadurch besonders knusprig – sind. Sie schmecken auch prima in Kombination mit der Füllung.
  • Man isst die Samosa (Betonung auf der letzten Silbe) warm, sie schmecken aber ebenso gut auch kalt. Man serviert immer Kräuter und Salatblätter dazu.
  • Als Getränk passt dazu wunderbar ein erfrischender Lassi. Hierfür eine Prise Salz, ein paar Eiswürfel, Wasser, Joghurt und besonders lecker noch etwas Minze in einen Mixbecher geben. Alles mit dem Mixstab schön durchmixen – fertig.

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