Rote Bete Gelee

Rote Bete Gelee

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhöfer

Sieht umwerfend elegant und ungewöhnlich aus und ist kinderleicht gemacht.

Zutaten für sechs bis acht Personen:

  • 2-3 Rote Bete Knollen (ca. 400 g)
  • ½ TL Salz
  • 1 Longpepper (oder 2-4 Pfefferkörner)
  • 2-4 Pimentkörner
  • 2 Wacholderbeeren
  • Lorbeerblatt
  • ½ Chilischote
  • ca. 1 l Wasser
  • 2 ½ Gelatineblätter (wir rechnen auf 1l Flüssigkeit 2 Blätter)
  • 1 – 2 EL aromatischer Essig mit mindestens 5-7 % (Himbeer-, Cassis-, Sherryessig)
  • 1 EL Balsamico

Außerdem:

  • 6-8 Wachteleier
  • ca. 170 g saure Sahne
  • ca. 170g Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 1 TL Zitronensaft
  • ca. 50 g Forellenkaviar
  • Dill oder Kerbel

Zubereitung:

  • Rote Bete schälen, raspeln und mit den Gewürzen und von Wasser bedeckt aufkochen, dann leise etwa eine halbe Stunde auf kleiner Hitze ausziehen lassen.
  • Den Sud durch ein Tuch filtern. Die genaue Menge abmessen: pro ½ Liter 1-1½ Blatt in kaltem Wasser eingeweichte Gelatine darin auflösen.
  • Jetzt nochmals sehr kräftig abschmecken: Salz überprüfen, Säure, Schärfe. Daran denken, dass nach dem Abkühlen die Intensität der Gewürze nachlässt.
  • Die Flüssigkeit in schöne Gläser verteilen – nicht ganz bis zum Rand füllen, es muss oben noch ein, zwei Zentimeter Platz bleiben, für die Saure-Sahne-Schicht. Mit Klarsichtfolie abdecken und kalt stellen.
  • Die Wachteleier mit einer Nadel an der dicken Seite einpieksen. In siedendem Wasser 2 Minuten kochen (dann ist das Eigelb noch flüssig).
  • Saure Sahne mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale und –Saft glatt rühren.
  • Zum Servieren diese weiße Sauce vorsichtig auf die Oberfläche des Gelees verteilen. Wachteleier schälen und halbieren und obenauf setzen, nach Gusto noch mit einem Löffelchen Forellenkaviar garnieren. Zum Schluss mit einem Dillzweiglein oder Kerbelblättchen schmücken.

Beilage: Baguette oder Ciabatta.

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Stand: 21.12.2018, 12:00