Rheinische Schnippelbohnen

Das Bild zeigt zwei Einmachgläser mit rheinischen Schnippelbohnen.

Rheinische Schnippelbohnen

Milchsauer vergorene Schneidebohnen sind eine traditionelle Art, erntefrische Bohnen haltbar zu machen. Wenige Wochen nach dem Ansetzen, entwickeln die Bohnen durch Milchsäuregärung den spezifischen, säuerlichen Geschmack. Sie passen wunderbar zu deftiger Hausmannskost wie Kartoffeln, Frikadellen oder Mettenden.

Zutaten:

  • 600 g frische Bohnen (Stangen- oder Buschbohnen)
  • 15 g Meersalz
  • getrocknetes Bohnenkraut nach Belieben
  • Schwarze Pfefferkörner nach Belieben

Utensilien:

  • 2 Einmachgläser (Fassungsvermögen ca. 500 ml)
  • Optional: Sauerkrautstampfer

Zubereitung:

  • Bevor die Bohnen fermentiert werden können, müssen die Einmachgläser sterilisiert werden. Die Gläser in einen Kochtopf geben und vollständig mit Wasser bedecken, für ca. 10 Minuten abkochen. 
  • Bohnen waschen, Enden abknipsen. Bohnen in ca. 2 mm dünne, schräge Streifen schneiden.
  • Geschnittene Bohnen und Salz in einer Schüssel vermischen. Bohnen so fest durchkneten, dass der Gemüsesaft austritt. Wer einen Sauerkrautstampfer hat, kann diesen zu Hilfen nehmen.
  • Gesalzene Bohnen schichtweise in die Einmachgläser geben und (mithilfe des Stampfers) fest zusammendrücken. Schneidebohnen müssen vollständig von Flüssigkeit bedeckt sein. Wenn zu wenig Flüssigkeit im Glas ist, kann eine abgekochte Kochsalzlösung (10 Gramm Salz pro Liter) eingefüllt werden, bis die Bohnen vollständig bedeckt sind.
  • Gläser fest verschließen und für eine Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen, sodass der Gärprozess beginnt.
  • Schneidebohnen anschließend für weitere 2-3 Wochen im Kühlschrank lagern. Danach sollte der Fermentationsprozess abgeschlossen sein und die Bohnen feinsäuerlich schmecken.

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Stand: 12.11.2021, 12:00