Magnus’ Spaghetti mit Garnelen

Magnus’ Spaghetti mit Garnelen

Kochen mit Martina und Moritz 08.08.2020 UT DGS Verfügbar bis 08.08.2021 WDR Von Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer

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Magnus’ Spaghetti mit Garnelen

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Magnus liebt Meeresfrüchte aller Art. Die gibt es immer, wenn er seinen Vater besucht, der mit einer Vietnamesin verheiratet ist. Aber nicht nur auf asiatische Art kennt und liebt er Garnelen, genauso weiß er sie auch auf italienische Art zu schätzen. Und so hofft er, sie auch mal seiner Mutter schmackhaft machen zu können.

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Spaghetti
  • 2 l Wasser
  • 45 g Salz
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 kleine Zucchini
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 6 rohe Garnelen (TK)
  • 1 TL Speisestärke
  • 2-3 Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • 2-3 Basilikumzweige

Zubereitung:

  • Für die Spaghetti sofort das Nudelwasser aufsetzen. Lieber einen zu großen Topf nehmen als einen zu kleinen. Das Nudelwasser sehr kräftig salzen. Das ist das A und O für den Geschmack: Meerwasserkonzentration – das heißt auf einen Liter Wasser circa 20 bis 25 Gramm Salz. Sonst schmecken die Nudeln fad.
  • Bis das Wasser kocht, die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln – es ist sogar erlaubt, dafür den Gemüsehobel einzusetzen. Den Knoblauch bekommt man am einfachsten klein, indem man das Wurzelende kappt, dann mit dem Messer auf die Zehe klopft, dabei löst sich die Schale fast von allein. Jetzt reicht es, mit der Schneide einige Male zu hacken.
  • Die Zucchini klein würfeln. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die gefrorenen Garnelen in einer Schüssel mit einer Kelle kochendem Nudelwasser überbrühen. Kurz ziehen lassen, dann in einem Sieb unter kaltes Wasser halten.
  • Garnelen, falls nötig, schälen. Überprüfen, ob der Darm zu entfernen ist, er verläuft wie ein schwarzer Faden entlang der Rückenmitte. Befindet sich dort stattdessen ein Schlitz und kein Faden, dann ist die Garnele bereits entdärmt; das ist bei guter Qualität meistens der Fall. Die Garnelen längs halbieren und dann zweimal quer durchschneiden. Mit Stärke und einem Teelöffel Olivenöl vermengen.
  • Die Tomaten für 30 Sekunden in einem Sieb ins heiße Nudelwasser halten, danach in kaltem Wasser abkühlen, anschließend häuten. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden.
  • In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Zucchini zufügen und einige Minuten mitbraten. Schließlich auch die zerkleinerten Tomaten und die Frühlingszwiebel dazugeben, dabei salzen, pfeffern und ein wenig Zucker hinzufügen.
  • Die Garnelen zufügen und kurz mitbraten. Alles leise ein paar Minuten schmurgeln lassen, bis auch die Spaghetti gar sind. Das überprüft man, indem man nach Ablauf der Kochzeit (steht immer auf der Nudelpackung – zwischen neun und elf Minuten, je nach Dicke) eine Nudel herausfischt und probiert. Sie soll noch etwas Biss haben und darf auf keinen Fall zu weich werden.
  • Ist es so weit, die Pasta entweder mit einer großen Siebkelle herausfischen oder im Spülbecken durch ein Sieb abgießen. Eine Tasse Nudelwasser vorher abnehmen und aufbewahren.
  • Die Spaghetti zurück in den Topf schütten, die Garnelen mit Tomaten und Zucchini darübergeben. Das fein geschnittene Basilikum zufügen und noch einen Löffel frisches Öl, und – falls zu trocken – ein wenig vom Nudelwasser dazugeben. Sofort alles mischen und in tiefen, möglichst vorgewärmten Tellern anrichten. Als Beilage keinen Käse dazureichen, der passt nicht zu Meeresfrüchten.

Tipp: Stattdessen kann man einen Löffel geröstete Semmelbrösel darüberstreuen: Dafür vier Esslöffel Semmelbrösel in zwei Esslöffel Olivenöl anrösten, dabei eine fein zerdrückte Knoblauchzehe mitrösten, nach Belieben auch ein paar Chiliflocken. Man kann auch einen grünen Salat dazureichen oder hinterher servieren.

Getränke: Minztee. Dafür ganz viele Minzezweige in eine Kanne stecken und mit kochend heißem Wasser aufbrühen. Nach kurzem Ziehen entfaltet sich ein herrlich frischer Minzeduft – da braucht man nicht mal Zucker, was sowieso gesünder ist und den Durst besser löscht. Wer keinen heißen Tee mag, der kann einen Minze-Hugo für Kinder zubereiten. Je drei Blätter der Minze pflücken, in der Hand zerknüllen und in ein Glas mit einer Zitronenscheibe geben. Aufgefüllt wird mit eisgekühlter Apfelsaftschorle. In die wurde vorher auch etwas Holunderblütensirup eingerührt.

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Stand: 08.08.2020, 17:45