Das Bild zeigt einen Käsekuchen mit Schokoladenteig und pochierten Birnen

Käsekuchen mit Schokoladenteig und pochierten Birnen

Stand: 15.04.2022, 12:00 Uhr

Eine cremig-kompakte Käsekuchenmasse bedeckt einen schokoladigen Mürbeteigboden und obenauf thronen rötlich schimmernde Spalten von pochierten Birnen – wenn das kein Meisterwerk ist!

Von Theresa Knipschild

Ein Tipp, wenn es schnell gehen soll: Der Käsekuchen schmeckt auch gut mit eingemachten Früchten z. B. Birnen, Kirschen, Pflaumen.

Zutaten für eine eckige Backform (ca. 33x24 cm) oder eine Springform (26 cm Durchmesser):

Für die roten, pochierten Birnen:

  • 4 mittelgroße Birnen
  • 2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 100 ml Wasser
  • 70 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 500 ml Rotwein, Portwein oder roter Traubensaft

Für den Teig:

  • 150 g weiche Butter und mehr zum Einfetten
  • 140 g Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 2 Eier (Raumtemperatur)
  • 300 g Mehl und mehr zum Bestäuben der Form
  • 60 g Kakao
  • 1 g Backpulver

Für die Füllung:

  • 250 g Butter
  • 500 g Quark (Magerquark oder mittlere Fettstufe)
  • 150 g Zucker
  • ½TL Vanillemark
  • 2 Prisen Salz
  • 3 Eier
  • 2 TL Speisestärke

Zubereitung:

  • Zunächst die ganzen Birnen schälen. Schale aufheben.
  • Das Fruchtfleisch mit Zitronensaft beträufeln, damit es nicht braun wird.
  • Wasser und Zucker in einem Topf mischen, Gewürze hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Das Wasser soll verdunsten, dabei immer wieder schwenken – auf keinen Fall rühren.
  • Wenn die Flüssigkeit karamellisiert und goldbraun wird, mit Wein oder Saft ablöschen und aufkochen lassen. Für mehr Birnenarmoma die Schale mit in den Sud geben. Bei wenig Hitze ca. 15 Min. ziehen lassen.
  • Sud durch ein Sieb abseihen und dann die ganzen, geschälten Birnen hineinlegen, einmal kurz aufkochen lassen.
  • Topf abdecken und bis zur Verwendung min. 30 Minuten ziehen lassen.
  • Für den Teig die Butter, Zucker, Salz und Zimt mischen. Eier zugeben.
  • Mehl, Backpulver und Kakao sieben, mischen, zu der Ei-Masse geben und alles am besten mit den Händen zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
  • Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen. Die Ränder mit etwas Butter einfetten und mehlieren.
  • Den Mürbeteig in die Form geben und mit den Fingern andrücken. Tipp: Je „hügeliger“ der Boden ist, desto schöner der Anschnitt. Den Teig für ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.
  • In der Zwischenzeit für die Füllung die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Nicht aufkochen, sie soll nur flüssig werden.
  • Quark, Zucker, Vanillemark, Salz mit den Quirlen des Handrührgerätes verrühren.
  • Eier nach und nach unterrühren.
  • Flüssige, leicht abgekühlte Butter hinzufügen und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.
  • Zum Schluss Speisestärke hinzugeben. Tipp: Die Stärke mit etwas Creme glattrühren und dann zu der restlichen Masse geben. So ist sichergestellt, dass keine Klümpchen entstehen.
  • Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Quarkmasse auf den durchgekühlten Mürbeteig-Boden geben und glattstreichen.
  • Pochierte Birnen aus dem Sud nehmen und längs in dünne Spalten schneiden. Diese dekorativ auf der Käsekuchenmasse verteilen. Sie versinken etwas, das ist gewollt.
  • Den Kuchen 20 Minuten bei 180 °C backen, danach bei 170 °C weitere 40 Minuten. Falls der Kuchen zu dunkel wird, die Temperatur weiter runterschalten. Garcheck: Der Kuchen sollte nicht mehr „wackeln“ wenn man im Ofen an ihm „rüttelt“.
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen und vor dem Schneiden gut abkühlen lassen.

Theresas Tipps:

  • Am besten den Kuchen einen Tag vorher zubereiten – er schmeckt eine Nacht im Kühlschrank durchgekühlt noch besser.
  • Auch die Birne kann mal gut am Vortag pochieren – dann zieht das Gewürzaroma so richtig durch.
  • Den Kuchen kann man gut einfrieren. Im Kühlschrank ist er gut verpackt 3-4 Tage haltbar.
  • Eine größere Menge Birnen pochieren – im Sud halten sich einige Tage gut abgedeckt im Kühlschrank und schmecken auch toll zu Pudding oder Eis.
  • Man kann die Birnen auch länger haltbar machen, indem man sie kochend heiß in sterile Einmachgläser abfüllt.

Weitere Rezepte aus der Sendung: