Ballebäuschen

Ballebäuschen

Kochen mit Martina und Moritz 24.10.2020 UT DGS Verfügbar bis 24.10.2021 WDR Von Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer


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Ballebäuschen

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Von unseren Freundinnen Dagi und Annelene, Schwestern aus Castrop-Rauxel, haben wir uns zwei Rezepte für Süßes verraten lassen: Die Ballebäuschen hat die Großmama immer als ganz besondere Belohnung gebacken. Man kennt und liebt sie überall in NRW. Sie haben nicht nur unterschiedliche Namen, sondern auch ganz unterschiedliche Rezepte. Mal Hefe-, mal Rühr-, mal Brandteig, mal mit Quark, mal ohne. Die Oma von Dagi und Annelene machte sie so:

Zutaten für 4 bis 6 Personen:

  • ½ Würfel Hefe
  • 2 EL  lauwarme Milch
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • ¼ l Milch
  • 150 g Rosinen
  • etwas Rum oder Trauben-/Apfelsaft zum Einweichen

Außerdem: 

  • Butterschmalz oder Öl zum Frittieren
  • Zucker-Zimt-Mischung zum Bestreuen

Zubereitung:

  • Die Hefe zerbröckeln und in der Milch auflösen, dabei kann auch jetzt schon der Zucker hinzugefügt werden.
  • Mehl in die Küchenmaschine füllen und die Hefe hineingeben. Die weiche Butter in Flöckchen zufügen, die Eier und auch das Salz. Die Maschine einschalten, auf langsamer Stufe arbeiten lassen, dabei die Milch langsam hinzufließen lassen. So lange rühren – dabei die Umdrehungen schneller werden lassen – bis ein weicher, glatter Teig entstanden ist, der Blasen wirft.
  • Die eingeweichten Rosinen unterrühren. Den Teig in eine Schüssel füllen und mit einem Tuch zugedeckt etwa eine Stunde gehen lassen. Schließlich mit einem Esslöffel Bällchen abstechen – dabei darauf achten, dass die Rosinen gut verteilt sind – und portionsweise in heißem Fett schwimmend golden ausbacken.
  • Auf Küchenpapier gut abtropfen und mit Zimtzucker bestreuen. Am besten schmecken die Ballebäuschen natürlich noch lauwarm!

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Stand: 24.10.2020, 17:45