Lammspieße und Rehsteaks

Lammspieße und Rehsteaks

Kochen mit Martina und Moritz 15.06.2019 UT DGS Verfügbar bis 15.09.2019 WDR Von Martina Meuth, Bernd Neuner-Duttenhofer

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Lammspieße und Rehsteaks

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

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Marinierte Lammspieße und Rehsteaks eignen sich hervorragend zum Grillen. Die Marinaden sollen das Fleisch nicht nur würzen, sondern auch helfen, es zu konservieren.

Olivenöl-Senf-Marinade

Dafür brauchen wir milden Knoblauch, der nicht alles mit beißender Schärfe erdrückt. Deshalb den schönen, zarten, jungen Knoblauch nehmen, der noch saftig ist.

Zutaten für sechs bis acht Personen:

  • 2 junge Knoblauchknollen
  • 1 EL Salz
  • Saft und Schale einer großen Zitrone
  • 250 ml Olivenöl
  • 4 Thymianzweige
  • 1 Rosmarinzweig
  • 1 EL Korianderbeeren
  • 1 EL weiße Pfefferkörner
  • 100 g scharfer Senf (Dijon)

Zubereitung:

  • Knoblauch pellen, grob hacken und auf dem Arbeitsbrett mit Salz bestreuen, mit der Messerschneide oder mit dem Gabelrücken zur Paste zerreiben, dann mit Zitronenschale und -saft sowie Öl aufrühren, mit grob gemahlenem Pfeffer, Thymianblättchen und zerdrückten Korianderkörnern vermischen. Am Ende wird scharfer Senf untergerührt. Oder einfach alles im Mixbecher pürieren. Lässt sich auch als Dip-Soße verwenden.

Lammspieße und Rehsteaks

Lammfleisch aus dem Rückenfilet (mit Fettschicht; sie hilft, das Fleisch über der heißen Glut saftig zu halten) in zentimeterschmale Scheiben schneiden und abwechselnd mit Zwiebelstücken und Paprika-Quadraten (die hellgrünen türkischen Dolma oder die süßen roten Spitzpaprika) auf Holz- oder Metallstäbe fädeln. In einer flachen Schale mit Marinade beträufeln, dabei drehen und wenden, damit die Spieße rundum davon erreicht werden.

Rehsteaks lässt man sich vom Metzger aus der entbeinten Keule schneiden, gut fingerdick. Nebeneinander in einer Schale auslegen und beidseitig mit Marinade bestreichen. Schale mit Folie abdecken und Marinade einziehen lassen.

Draußen am Grill …

... wird fürs Grillfest wie für ein Büfett alles aufgebaut, was in der Küche vorbereitet wurde. Außerdem braucht man: Brot, das man natürlich ebenfalls auf den Grill legen und rösten kann.

Die Kalmare sind am schnellsten gar. Wenn man mit ihnen anfängt, hat man schnell was zu essen. Das Salzen nicht vergessen und mit ein paar Spritzern Zitronensaft beträufeln!

Die Rehsteaks von beiden Seiten grillen und zwischendurch mal etwas Weißwein aufträufeln, das hält sie schön saftig. Blattsalat sollte vorbereitet sein und in eine Plastiktüte locker verpackt parat stehen. Damit man sich eine Marinade zusammenrühren kann, stehen Olivenöl, Essig und Zitrone, Salz, Pfeffer da – auch, um später die Aubergine anzumachen.

Dazu sollten ebenso natürlich auch Knoblauch, Frühlingszwiebeln bereit stehen und weitere Gemüse, die man später auf den Grill legen möchte: Spitzpaprika, Tomaten, Zucchini, die wir längs in Scheiben geschnitten haben, um darauf Käse zu backen – zum Beispiel Schafskäse, der in Olivenöl mit Kräutern eingelegt ist. Und wer es sich wirklich ganz leicht machen und das Angebot vom Metzger nutzen will, sollte dazu wenigstens ein, zwei selbst gemachte Soßen reichen.

Stand: 15.06.2019, 17:45