Knifflige Regeln: Was dürfen Radfahrer, was nicht?

Mit dem Fahrrad durch die Stadt, das ist gesund und oft sehr praktisch. Hat aber Konfliktpotenzial - mit Fußgängern und Autofahrern. Eine Übersicht über Tempolimits und andere Regeln.

Kind mit Schulranzen und Helm steht mit dem Fahrrad an einem Zebrastreifen.

Kinder auf dem Gehweg
Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Daher müssen sie bis zum Alter von acht Jahren auf dem Gehweg fahren. Begleitet sie dabei ein Erwachsener, darf auch er auf dem Gehweg fahren. Spätestens mit zehn Jahren ist aber Schluss: Ab dann müssen sie - wie die Großen auch - auf der Straße oder dem Radweg fahren.

Kinder auf dem Gehweg
Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Daher müssen sie bis zum Alter von acht Jahren auf dem Gehweg fahren. Begleitet sie dabei ein Erwachsener, darf auch er auf dem Gehweg fahren. Spätestens mit zehn Jahren ist aber Schluss: Ab dann müssen sie - wie die Großen auch - auf der Straße oder dem Radweg fahren.

Ampeln
Verwirrung über die Rechte und Pflichten von Radfahren gibt es oft an Ampeln. Grundsätzlich gilt hier entweder das Fahrradsymbol, oder, wenn es keines gibt, meist die Auto-Ampel. Die Fußgängerampel ist für Radfahrer nur relevant, wenn sie absteigen und das Rad über die Straße schieben. Übrigens: Wer mit dem Rad bei Rot über die Ampel fährt, kann dafür einen Punkt in Flensburg bekommen.

Einbahnstraße
Radfahrer haben in Einbahnstraßen oft Stress mit Autos. Der Grund: Autofahrer übersehen oft das Schild, das den Radfahrern die Benutzung der Straße in beide Richtungen erlaubt. Hier sind die Radler dann gleichberechtigt und nicht nur geduldet. Es gelten die üblichen Vorfahrtsregeln wie "rechts vor links" oder das Ausweichen und Warten, wenn in der eigenen Fahrtrichtung ein Hindernis ist.

Nebeneinander
Nette Neuerung: Radfahrer dürfen seit Änderung der Straßenverkehrsordnung 2020 auch nebeneinander fahren, statt wie bislang nur hintereinander. Bedingung ist, dass sie niemanden behindern.

Stand: 17.06.2020, 14:40 Uhr