Was tun gegen den Winterblues?

Schnee auf einer Sonnenblume

Was tun gegen den Winterblues?

Von Jessica Sturmberg

  • 15 Prozent spüren Winterdepression
  • Licht tanken im Freien hilft am besten
  • Heißhunger nicht nachgeben

Vier bis fünf Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter der sogenannten saisonal abhängigen Depression SAD. Noch einmal rund zehn Prozent verspüren eine schwache Ausprägung davon. Die Winterdepression sollte wie Bluthochdruck behandelt werden, weil ansonsten die Gefahr besteht, dass sie sich verstärkt.

Draußen Licht tanken und Sport treiben

Was am besten hilft, ist die Bewegung im Freien. Licht tanken, etwa bei sportlicher Betätigung. Oder einfach die Mittagspause dazu nutzen, flott spazieren zu gehen, auch wenn die Sonne nicht scheint. Das Licht, das auch bei Bewölkung über die Augen aufgenommen wird, hilft gegen den Winterblues. Wer die Möglichkeit dazu nicht hat, kann bzw. sollte auf die Lichttherapie mit entsprechenden Lampen zurückgreifen, die mit zumeist 10.000 Lux einen Tageslichtersatz darstellen. Die Wirksamkeit einer solchen Lichttherapie ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Bye Bye Winterblues

WDR 2 Servicezeit | 01.02.2018 | 03:18 Min.

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Dem Heißhunger nicht nachgeben

Wichtig ist auch, nicht zu viel Kohlehydrate zu sich nehmen. Heißhunger nach Süßem ist ein typisches Merkmal einer saisonal abhängigen Depression. Dieser verschärft die Trägheit und Lustlosigkeit. Ausschlafen mit sieben bis acht Stunden ist zwar richtig, zu viel Schlaf aber wiederum kontraproduktiv. Meistens ist der Schlaf dann nicht erholsam und fördert die Trägheit noch weiter.

Die gute Nachricht

Das Gute beim Winterblues: Er geht mit der Zeit. Sobald der Frühling kommt, verschwinden Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit und tauchen erst wieder im nächsten Herbst auf.

Stand: 01.02.2018, 00:00