Schlafen – In der Ruhe liegt die Kraft

Schlafen – In der Ruhe liegt die Kraft

Von Valentin Mayr

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Für unseren Körper ist guter Schlaf lebensnotwendig und wichtig: Er stärkt unser Immunsystem, macht uns schöner und auch klug. Hier ein paar interessante Fakten rund um das Thema Schlaf.

Eine Mann liegt mit dem Kopf auf seinem Notebook.

Gegen die Müdigkeit am Mittag hilft oft ein kurzer Schlaf – der "Powernap". Allerdings sollte der nicht länger als 20 Minuten dauern, sagen Experten. Nur dann erholen wir uns auch wirklich schnell wieder. Andernfalls können wir in die wirkliche Tiefschlafphase geraten und dann wachen wir mittags eher müde als erholt auf.

Gegen die Müdigkeit am Mittag hilft oft ein kurzer Schlaf – der "Powernap". Allerdings sollte der nicht länger als 20 Minuten dauern, sagen Experten. Nur dann erholen wir uns auch wirklich schnell wieder. Andernfalls können wir in die wirkliche Tiefschlafphase geraten und dann wachen wir mittags eher müde als erholt auf.

Schlafen macht uns klüger: Unser Gehirn ist auch nachts aktiv und wertet die Erlebnisse des Tages aus. Auch das Langzeitgedächtnis wird gestärkt. Wer kurz vor dem Schlafengehen lernt, speichert das Gelesene besonders gut ab.

Der Schönheitsschlaf ist nicht einfach nur ein geflügeltes Wort. Im Schlaf regenerieren sich unsere Hautzellen. Verantwortlich dafür sind das Schlafhormon Melatonin und das Anti-Aging-Hormon Somatropin. Wichtig ist dabei nicht nur die Schlafdauer, sondern vor allem auch die Qualität des Schlafens.

Bei Schlafmangel droht die Gewichtszunahme: Auch nachts verbrennen wir Kalorien, da unser Körper mit wichtigen Regenerationsprozessen beschäftigt ist. Wissenschaftler vermuten, dass sich durch zu wenig Schlaf unser Stoffwechsel verlangsamt und Kurzschläfer deshalb weniger Kalorien verbrauchen. Eine andere Theorie ist auch, dass der Körper, wenn er nach einem leichten Abendessen die Energiereserven aufgebraucht hat, sich an unseren Fettpölsterchen bedient.

Rund zwei Drittel aller Männer schnarchen. Allerdings träumen sie dann nicht, denn beides gleichzeitig geht nicht. Vielleicht ist der schnarchende Partner auch der Grund, warum Frauen sich im Schlaf angeblich besser erholen, wenn sie alleine im Bett schlummern.

Alkohol ist des Schlafes Feind: Nach dem Konsum von mehreren Bierchen oder auch Wein schlafen wir zwar schneller ein, doch büßen wir dafür in der zweiten Nachthälfte. Vor allem die REM-Phase leidet unter einem überhöhten Alkoholgenuss. Zudem verstärkt die Zufuhr von größeren Mengen Alkohol den Harndrang.

Träume haben eine wichtige Funktion für uns Menschen. Aber wussten Sie auch, dass Träume uns kreativ machen? Während des Traumes erleben Menschen oft kreative Höhenflüge. Paul McCartney sagt, die Idee zur Melodie von "Yesterday" sei eine nächtliche Eingebung im Traum gewesen.

Übrigens: Löwen sind die Schlafmützen im Tierreich. Die großen Katzen schlummern und dösen bis zu 20 Stunden am Tag. Giraffen hingegen kommen mit einem Zwei-Stunden-Nickerchen pro Tag aus.

Stand: 13.11.2017, 11:38 Uhr