Zur schlanken Linie mit Intervallfasten

Zur schlanken Linie mit Intervallfasten

  • Essenspausen stehen auf dem Speiseplan
  • Intervallfasten als Diätalternative
  • Vorsicht bei Vorerkrankungen

Essenspausen stehen hier auf dem Speiseplan. Der Mensch ist von Natur aus dafür ausgelegt, mal mehr, mal weniger zu essen. Nicht umsonst speichert er Energiereserven für schlechtere Zeiten. Da diese schlechten Zeiten bei uns aber in der Regel nie kommen, entstehen die Problemzonen an Bauch, Beinen und Po.

Wichtig ist: Bei einigen Vorerkrankungen, wie niedrigem Blutdruck oder chronischen Erkrankungen, kann Fasten gefährlich werden. Wer eine Fastenzeit plant, sollte sich deshalb erst die Freigabe vom Hausarzt einholen.

Beim Intervallfasten gibt es verschiedene Ansätze, um das Essverhalten zu regeln:                                     

  • 5:2-Methode: Jede Woche fünf Tage normal essen und zwei Tage fasten, heißt hier die Devise. Statt dem Tagesbedarf von etwa 2000 Kilokalorien sollen Frauen an diesen zwei Tagen nur 500 und Männer 600 Kilokalorien zu sich nehmen. Damit fällt kohlenhydratreiches wie Nudeln und Brot aus. Auch Zucker und Süßigkeiten sind an den Fastentagen tabu. Ungesüßter Tee und Wasser halten den Flüssigkeitshaushalt des Körpers im Gleichgewicht.

  • 16:8-Methode: Kalorienzählen fällt hier aus, dafür fällt der Blick auf die Uhr. 16 Stunden auf feste Nahrung verzichten, kann leichter fallen, als ganze Tage zu fasten. Wer das Abendessen ausfallen lässt, darf sich auf ein gesundes Frühstück freuen. Wer lieber morgens isst, spart sich das Abendbrot. Stattdessen gibt es in den Fastenstunden nur zuckerfreie Getränke. Das entlastet auch den Magen in der Nacht und sorgt für wohltuenden Schlaf.

Wie jede Form des Fastens ist auch das Intervallfasten eine Ausnahmesituation für den Körper. Wer sich dazu entscheidet, sucht sich für den Start am besten eine stressfreie Woche aus.

Das Bild zeigt Doc Esser mit Süßkram.

Wer Abnehmen möchte, hat mit Intervallfasten gute Chancen. Zeitweiser Verzicht fällt oft leichter, als eine klassische Diät. Eine gesunde Ernährung zwischen den Fastentagen oder -stunden ist dabei das A und O. Alkoholverzicht selbstverständlich.

Stand: 05.03.2019, 10:43