Für immer beste Freunde – Ein Tier fürs Leben: Michael auf Eselwanderung

Für immer beste Freunde – Ein Tier fürs Leben: Michael auf Eselwanderung Für immer beste Freunde – Ein Tier fürs Leben 04.09.2020 44:12 Min. UT Verfügbar bis 04.09.2021 WDR

Folge 3

Für immer beste Freunde – Ein Tier fürs Leben: Michael auf Eselwanderung

Auch in der dritten Folge der Reihe „Für immer beste Freunde – Ein Tier fürs Leben“ werden Menschen und Tiere, denen ein neuer Gefährte besonders guttun könnte, zusammengebracht.

Moderatorin Lisa Kestel begleitet die neuen Freundschaften vier Wochen lang und wird von dem Psychologen Rolf Schmiel, Tiertrainer*innen und Therapeut*innen unterstützt.

So geht es bei unseren Tierfreunden in der dritten Folge weiter:

Heide-Lore Bieger (78) hat ihre Hündin Bogar aus Ungarn vom ersten Augenblick an ins Herz geschlossen. Bogars frühere ungarische Besitzerin ist verstorben, und so findet die Hunde-Seniorin jetzt bei der Rentnerin aus Kaarst ein neues Zuhause. Für Heide-Lore beginnt eine aufregende Zeit. Als erstes steht ein Besuch bei ihrer besten Freundin Friedrun auf dem Programm. Wird die Hündin Bogar auch ihr Herz erobern?

Lisa-Marie Klugstedt (20) hat auf dem Ponyhof in Marl einen neuen Wohlfühlort gefunden. Die Nähe zu den Tieren und Menschen gibt ihr viel. Tiertherapeutin Barbara Tiemann freut sich über die Fortschritte und den Fleiß ihrer neuen ehrenamtlichen Helferin, will aber Lisa-Maries Essstörung nicht aus dem Auge verlieren. Deswegen lädt sie Lisa-Marie zum gemeinsamen Essen ein. Als Moderatorin Lisa Kestel zu Besuch kommt, ist sie überrascht, wie gut sich Lisa-Marie und Biene zu tierisch besten Freunden entwickeln.

Farah Beitlich und ihre beiden Töchter müssen dringend in die Hundschule von Daniel Joeres. Ihr neuer einjähriger Hund Huba macht ihnen zu schaffen. Hundetrainer Daniel zeigt der Familie, wie sie mit dem tierischen Gefährten besser klarkommen. Doch am Ende des Tages steht für die leicht überforderte Familie eine große Entscheidung an – darf Huba bleiben?

Michael Pitsch (57) bekommt mit seiner neuen Eselfreundin Lotte mehr Bewegung und frische Luft in seinen Alltag. Bei seinem heutigen Besuch auf dem Ruhresel-Hof hat sich Eselexpertin Sabrina für Michael etwas Besonderes einfallen lassen. Es geht raus ins Gelände auf eine Eselwanderung. Wie wird Michael diese körperliche Herausforderung annehmen und kommt er heute an seine körperlichen Grenzen?

Tierische Fakten:

Hunde:

  • Es gibt mehr als 400 anerkannte Hunderassen weltweit. Sie werden in Haus- und Hofhunde, Hirten- und Hütehunde, Jagdhunde sowie Lauf- und Begleithunderassen klassifiziert.
  • Die Hundesteuer für Hunde wird in jeder Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Für einen kleinen Hund zahlt man in der Gemeinde der Stadt Köln ca. 160 Euro im Jahr.
  • Für Hunde aus dem Tierschutz zahlt man in der Regel eine Schutzgebühr. Diese fällt je nach Tierheim oder Verein unterschiedlich hoch aus. Bei der Notpfote Animal Rescue e.V. sind in dieser Gebühr bereits die Transportkosten, Tierarztkosten und eine Nachbetreuung inkl. Hundetrainer enthalten.
  • Der Verein der Notpfote Animal Rescue e.V. rettet Hunde aus Tierheimen in Ungarn, Rumänien und Spanien. Momentan ist die Nachfrage kaum noch zu bewältigen sodass es zwei Tiertransporte jede Woche gibt. Die geretteten Hunde kommen zunächst in Pflegstellen unter und werden erst nach zwei Wochen ihren potenziellen Haltern zur Adoption freigegeben.

Esel:

  • Esel haben, je nach Rasse, eine Schulterhöhe von 90 bis 160 cm.
  • Esel sind Mitglieder der Familie der pferdeartigen Tiere, den sogenannten Equiden. Den Ursprung von Wildeseln finden wir in der Steppe Afrikas.
  • Esel sind im Gegensatz zu Pferden keine reinen Fluchttiere. Beim Gehen überlegen sie ganz genau, wohin sie treten, und gehen damit so sicher, dass sie auch auf den gefährlichsten Wegen nicht ins Rutschen kommen.
  • Esel kommunizieren mit ihren Artgenossen mittels Stimme, Mimik, Körpersprache und auch über das Absetzen von Kot und Urin. Wenn zwei Esel zusammentreffen, blasen sie oft sanft in die Nase des anderen, um so wichtige Informationen preiszugeben und einander zu begrüßen.

Pferd:

  • Ponys können ein Alter von bis zu 50 Jahren erreichen.
  • Egal ob ein Pferd geritten wird oder nicht – es benötigt gesunde Hufe. Die Basis hierfür ist das tägliche Auskratzen der Hufe, bei dem kleinere Steine entfernt werden können, die sonst in die Hufsohle drücken würden. Das gilt natürlich auch für Ponys.
  • Pferde sind sehr soziale Herdentiere. Pferde, die miteinander befreundet sind kraulen sich gegenseitig das Fell, spielen miteinander, grasen gern nebeneinander oder stehen einfach eng beieinander.
  • Die Kosten für eine Reitbeteiligung liegen im Monat zwischen 75 -100 Euro.

Mehr Infos unter:

Im Tierheim Dormagen erhalten nicht nur Hunde und Katzen Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Auch Haus- und Hoftiere wie Schafe, Gänse, Enten und auch Reptilien erhalten hier Unterstützung. Mehr Infos unter:

Der Verein Notpfote Animal Rescue e.V. bietet Interessenten des Projektes „Senioren für Senioren“ an, die Hunde erstmals als vorübergehende Pflegestelle aufzunehmen, um in einer zweiwöchigen Probephase in Ruhe entscheiden zu können, ob es eine tierische Freundschaft fürs Leben wird. Bis zu diesem Zeitpunkt liegt die Verantwortung weiter bei der Tierschutzorganisation. Diese bietet in der Anfangszeit eine Nachkontrolle, Besuche der Hundeschule und Tierarzt-Versorgung jeweils kostenfrei an. Mehr Infos unter:

Das Angebot auf dem „Ruhresel“-Hof in Hattingen reicht von Eselwanderungen, über Esel-Yoga bis hin zu tiergestützten Interventionen. Mehr Infos unter:

Der Ponyhof Tiemann in Marl ist ein Reitbetrieb der besonderen Art: Auf Mensch und Tier wird hier individuell eingegangen. Barbara Tiemann hat sich mit ihrem Hof nicht nur einen Lebenstraum erfüllt, sondern auch einen Ort mit Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Mehr Infos unter:

Das Tierheim in Düsseldorf beherbergt neben Hunden und Katzen auch Vögel und Kleintiere wie Meerschweinchen und Hasen – insgesamt warten hier 315 Tiere auf einen neuen Besitzer. Mehr Infos unter:

Hundetrainer Daniel Joeres beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Hund-Mensch-Kommunikation. Mehr Infos unter:

Stand: 03.09.2020, 17:00