Das richtige Fitness-Studio finden

Fitnessstudio

Das richtige Fitness-Studio finden

Von Daniela Müllenborn

  • Betreuung ist das A und O
  • Nach Probetraining fragen
  • Auf die Vertrags-Laufzeit achten

Gute Betreuung kostet

Ganz wichtig bei der Wahl des Studios ist die individuelle Betreuung. Vor allem für Einsteiger, für ältere Menschen oder für Menschen mit Vorerkrankungen. Sie brauchen neben einem Eingangs-Check, bei dem der Fitness-Zustand abgefragt wird, auch einen auf sie abgestimmten Übungsplan. Der Trainer muss außerdem eine Auge darauf haben, ob die Übungen richtig ausgeführt werden und unter Umständen korrigieren.

Tipps gegen den Reinfall beim Fitnessstudio

WDR 2 Servicezeit | 02.01.2018 | 03:44 Min.

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Günstigere Studios bieten meist zwar eine große Trainingsfläche und viele Fitnesskurse an, laut Verbraucherschützer verzichten einige aber auf eine umfangreiche Betreuung durch geschultes Personal.

Auf die Laufzeit achten

Bei Vertragsabschluss sollte man vor allem auf die Laufzeit und die Kündigungsrechte achten. Oft gilt: Je weniger man im Monat zahlen muss, desto länger ist die Laufzeit.

In vielen preiswerten Fitness-Ketten hat man gerne Ein-bis Zwei-Jahresverträge, aus denen man nur schwer wieder heraus kommt. Ein außerordentliches Kündigungsrecht gibt es nur bei Schwangerschaft und plötzlicher schwerer Erkrankung.

Inzwischen gibt es aber auch Fitness-Studios, die Halb-Jahres- oder Monatsverträge anbieten. Die Monats-Beiträge liegen dort gerne bei etwa 50 Euro und mehr.

Probezeit vereinbaren

Verbraucherschützer raten bei Vertragsabschluss erst mal eine Probezeit zu vereinbaren. Manchmal werden solche Probezeiten sogar unaufgefordert zu einem günstigeren Tarif angeboten. Meist aber überhaupt nicht! Dazu sind die Studios auch nicht verpflichtet, Aber: versuchen sollte man es.

Vertrag genau studieren

Manche Studios untersagen in ihren Geschäftsbedingungen das Mitbringen eigener Getränke, weil sie selber Getränke verkaufen wollen. Solche Klauseln seien rechtswidrig, sagen die Verbraucherzentralen, weil hier ausgenutzt werde, dass der Kunde einen höheren Flüssigkeitsbedarf habe und diesen nur über, im Vergleich zum beispielsweise selbst mitgebrachten Wasser, verhältnismäßig teure Getränke stillen könne. Das ist nicht zulässig, sagen Experten, und darauf könne sich jeder Kunde berufen. 

Stand: 02.01.2018, 11:10