Fragen und Antworten zum Umtausch

Ein Mann tauscht Ware in einem Kaufhaus um.

Fragen und Antworten zum Umtausch

Wenn Geschenke nicht auf Gegenliebe stoßen, ist das kein Problem, dann wird umgetauscht. Aber: Ein Recht darauf haben Verbraucher in vielen Fällen nicht.

Bekomme ich auf jeden Fall mein Geld zurück?

Das hängt ganz vom Händler ab. Es gibt nämlich kein gesetzliches Anrecht auf einen Umtausch. Ein Kauf ist ein Kauf. Deshalb können die Händler selbst entscheiden, ob sie verkaufte Produkte zurücknehmen. Auch können sie bestimmen, ob ich Geld oder einen Gutschein zurückbekomme.

Wie lange kann ich etwas umtauschen?

Auch das bestimmt der Händler. Bei den meisten Geschäften ist ein Umtausch innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf möglich. Bei Einkäufen über das Internet ist diese Frist sogar gesetzlich garantiert. Online-Händler müssen innerhalb dieser Zeit meine Ware zurücknehmen und den Kaufpreis zurückerstatten.

Brauche ich einen Kassenbon?

Nicht unbedingt. Der macht den Umtausch zwar einfacher, aber wenn ich einen Kontoauszug oder eine Kreditkartenabrechnung habe, brauche ich den Kassenbon nicht. Notfalls muss ich jemanden, der mit mir eingekauft hat, mitnehmen. Derjenige bestätigt dann, dass ich das Produkt im Geschäft gekauft habe.

Muss die Verpackung mitgebracht werden?

Auch das hängt vom Händler ab. Er kann verlangen, dass er Sachen nur in der Originalverpackung und mit Preisschild zurücknehmen will.

Wie ist das bei kaputten Sachen geregelt?

Um die muss sich der Händler, bei dem eingekauft wurde, innerhalb von zwei Jahren ab Kauf kümmern. Allerdings kann der Händler nur dann in die Verantwortung genommen werden, wenn das gekaufte Produkt von Anfang kaputt gewesen ist. Juristen sprechen hier von der Gewährleistung.

Was ist mit der Garantie?

Dafür sind die Händler zuständig. Die Garantie kann umfangreicher sein als die Gewährleistung und länger gelten und auch Schäden abdecken, die während des Gebrauchs eintreten.

Stand: 05.12.2017, 12:46