Mit Haushalts-Apps die Finanzen im Griff

Smartphone-Display mit Apps

Mit Haushalts-Apps die Finanzen im Griff

  • Apps bieten Übersicht aller Zahlungsvorgänge
  • Sichtbares Einspar-Potenzial
  • Account zusätzlich sichern

Anbieter suchen

Das Angebot an Haushaltsbuch-Apps ist riesig. Die meisten Anbieter unterscheiden zwischen kostenlosen Basis- und kostenpflichtigen Premiumversionen. Letztere enthalten mehr Anwendungen, oft erfüllen aber auch die kostenlosen Apps ihren Zweck. Ein mobiles Haushaltsbuch sollte vor allem übersichtlich und leicht zu bedienen sein.

Zahlungen eingeben

Ähnlich wie beim klassischen Haushaltsbuch muss der Nutzer alle Ein- und Ausgaben manuell in die Budget-App eintragen. Allerdings haben auch einige Anbieter, darunter mehrere Banken, Finanz-Apps, die sich mit den Online-Konten verknüpfen lassen. So sind alle Zahlungsvorgänge automatisch erfasst. Allerdings muss auch dann wieder manuell eingegeben werden, wofür genau das abgehobene Bargeld ausgegeben wurde. Die Apps rechnen zudem vorausschauend aus, wie der Kontostand am Ende des Monats aussieht - also welche Abbuchungen etwa für Miete oder Strom bis dahin noch anstehen.

Den Überblick behalten mit der Haushalts-App

WDR 2 Servicezeit 02.01.2019 03:53 Min. Verfügbar bis 02.01.2020 WDR 2

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Kosten minimieren

Fast alle manuell geführten Budget-Apps erstellen Grafiken, wofür wie viel ausgegeben wird. Einige Apps bieten zusätzliche Funktionen, wie eine Budget-Begrenzung, zum Beispiel für den Kauf von Kleidung oder Ausgaben für Restaurantbesuche. Manche denken sogar selbstständig mit, wo gespart werden kann. Sie checken zum Beispiel den Stromanbieter und schlagen bei Bedarf einen günstigeren Tarif vor. Sie erinnern auch an schon lange laufende Verträge und fragen, ob diese Leistungen noch genutzt werden – oder, ob der Vertrag fürs Fitnessstudio möglicherweise gekündigt werden soll.

Daten schützen

Haushalts-Apps ohne Online-Konto-Zugang haben weniger Zugriffe auf sensible Daten. Sie können auch offline genutzt werden, sind allerdings weniger komfortabel, weil alle Ein- und Ausgaben manuell eingegeben werden müssen. Finanz-Apps von Banken mit Online-Konto-Zugang zum Beispiel stellen sicher, dass Daten nicht an Dritte weitergegeben werden und sind durch ein Passwort geschützt. Wer sich zusätzlich absichern will, schützt sein Smartphone mit einer Freigabe nur durch Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. In jedem Fall gilt es die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genau zu lesen und zu prüfen auf welche Daten die App zugreifen möchte. Ein Restrisiko bleibt allerdings: Jeder App-Account kann gehackt werden - genauso wie jedes Bankkonto.

Stand: 02.01.2019, 10:00