Geschenke umweltfreundlich einpacken

Geschenkverpackungsideen 1 - Papiertütchen

Geschenke umweltfreundlich einpacken

  • Müllvolumen steigt an Weihnachten
  • Geschenke nur in unbeschichtetes Papier wickeln
  • Pakete mit Naturmaterialien schmücken
  • Auch Stoff und Kleidung eignet sich zum Verpacken

Zu keiner Zeit des Jahres werden mehr Geschenke verpackt, eingetütet und dekoriert als zum Weihnachtsfest - und damit Müll produziert. Die Deutsche Umwelthilfe schätzt, dass das Müllvolumen um bis zu 20 Prozent rund um die Festtage zunimmt. Dabei geht es durchaus umweltfreundlich, ohne dass man auf die Päckchenromantik verzichten muss.

Tipps der Deutschen Umwelthilfe:

  • große Geschenke nur mit einer Schleife dekorieren
  • Geschenkpapier mehrmals benutzen
  • auch Zeitungen, Kalender oder Straßenkarten eignen sich zum Verpacken
  • nur unbeschichtetes Geschenkpapier verwenden, damit es recycelt werden kann
  • neues Geschenkpapier sollte das Umweltsiegel "Blauer Engel" tragen
  • keine Folie, Plastikanhänger oder Kunststoffbänder verwenden, stattdessen Pakete mit Naturmaterialien und Stoffbändern dekorieren.

Nachhaltig, aber nicht nachlässig

Aber bitte nicht den Umweltschutz als Ausrede nehmen, um Geschenke lieblos in Altpapier zu knuddeln. Besser: Zeitungen oder Bücherseiten ordentlich knicken und mit Bändern, kleinen Tannenzweigen, Washi-Tape verzieren oder mit umweltfreundlichen Farben bemalen.

Nachhaltig sind auch Geschenktüten, wenn man sie sammelt und mehrmals verwendet. Eine Fülle von Ideen findet sich im Netz auf Kreativseiten wie "Pinterest" oder auch bei "Youtube".

Hier zeigt die Servicezeit wie aus alten Buchseiten Geschenktüten werden:

Dieses Element beinhaltet Daten von Facebook. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Das "Geschenk" im "Geschenk"

Und warum nicht das Geschenk in ein kleines Geschenk hüllen? Hübsche (neue) Socken verziert mit einer Schleife und einem Tannenzweig landen garantiert nicht im Müll.

Auch Geschirrhandtücher gibt es mittlerweile mit Mustern, die nicht sofort an Abwasch erinnern. Klassisch auch der Jutesack, den man jedes Jahr wieder neu befüllen kann oder ein hübscher Mehrwegbeutel aus Stoff, der hinterher zum Einkauf genutzt werden kann.

Bei den Japanern abgucken

Die Japaner verpacken traditionell Geschenke in Furoshiki-Tücher, die man auch als Tragetücher nutzt oder weiter verschenkt. Die extrem umweltschonende Variante ohne Klebestreifen erfordert allerdings eine gewisse Geschicklichkeit. Mit ein wenig Übung lassen sich auch aus alten Kleidungsstücken wie Hemden oder Jeans adrette Pakete gestalten.

Stand: 19.12.2018, 08:00