Geschenke-Check – Experimentierkästen für Kinder

Geschenke-Check – Experimentierkästen für Kinder

Von Jörg Steinkamp

  • Die Themenauswahl ist riesig
  • Gestaffelte Altersstufen von fünf bis zwölf Jahren
  • Einfachster Kasten liegt bei fünf Euro, der Teuerste bei fast 200 Euro
  • Eltern sollten ebenfalls Interesse an der Sache haben

Die Welt verstehen

Warum dreht sich ein Tornado? Wie fließt Strom? Warum sprudelt Mineralwasser? Es sind viele kleine Alltagsfragen, auf die Experimentierkästen versuchen, Antworten zu geben. In kleinen, meist einfachen Schritten führt die Gebrauchsanleitung durch die Experimente. Dabei haben nicht selten auch viele Eltern einen “Aha-Effekt“.

Gute Beratung ist wichtig

Kleiner Forscher experimentiert in einem Labor

Gute Beratung ist hier hilfreich. Denn ein Grundinteresse für die Materie sollte beim Kind schon vorhanden sein. Auch das Alter ist entscheidend bei der Auswahl. Die ersten Kästen gibt es bereits für Fünfjährige.

Alle Naturwissenschaften werden abgedeckt

Im Grunde versuchen viele Kästen ähnliche Zusammenhänge zu vermitteln, wie das, was im Schulunterricht in naturwissenschaftlichen Fächern thematisiert wird. Allerdings ist die Herangehensweise der Experimentierkästen oft spielerischer, anschaulicher und eher um Augenhöhe bemüht. Fast immer wird für die unterschiedlichen Phänomene der Natur ein konkretes Beispiel aus der Natur gezeigt, das durch das Experiment veranschaulicht werden soll.

Erfolgserlebnisse sind wichtig

Damit kein Frust aufkommt, sind die Experimente meistens ziemlich einfach aufgebaut. So beginnt zum Beispiel ein Experimentierkasten rund ums Thema Wetter mit kleinen Tropfenversuchen, erklärt aber später einen Tornado. Gute Experimentierkästen arbeiten nach dem Prinzip: Schnelle Erfolgserlebnisse helfen, Langeweile zu vermeiden.

Schüler testen Chemiebaukästen

WDR 2 Servicezeit | 29.11.2017 | 02:35 Min.

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Chemiekästen können teuer sein

Kleinere Chemielabore für Kinder gibt es zwar schon für gut 30 Euro. Doch sie enthalten meistens nur eine Grundausstattung, die noch keine wirklich spannenden Effekte bieten. Anspruchsvollere Kästen sind für circa 65 Euro zu haben. Sie enthalten zum Beispiel einen kleinen Ölbrenner und viele unterschiedliche Chemikalien für hunderte Experimente. Damit können die Kinder zum Beispiel Wasserstoff nachweisen oder Flammen einfärben. Größere Chemiebaukasten im Handel können bis zu 200 Euro kosten, haben dafür aber einen echten Bunsenbrenner und unterschiedlichste Versuchsapparaturen im Sortiment.

Entdecker- und Chemiebaukästen

WDR 2 Servicezeit | 29.11.2017 | 03:03 Min.

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Eltern sind nicht nur bei der Auswahl gefragt

Bei vielen Experimenten sollten die Eltern auf alle Fälle mit dabei sein. Darauf weisen die Gebrauchsanleitungen auch deutlich hin. Besonders bei den Chemiebaukästen ist das Thema "Sicherheit" ein wichtiger Punkt. Deshalb gehört zur Ausstattung der Kästen auch in der Regel eine Schutzbrille.

Stand: 28.11.2017, 13:14