Geschenke-Check – Drohnen

Drohne

Geschenke-Check – Drohnen

Von Jörg Brunsmann

  • Drohnen gibt es mit und ohne Kameras, GPS oder Live-Bild, oft das Smartphone als Empfänger
  • Einfache Modelle kosten 20 Euro, mit Kamera ab 40 und mehr Ausstattung ab 80 Euro
  • Seit diesem Jahr gibt es neue Vorschriften für Drohnen ab 250 Gramm

Flugdrohnen sind vor allem bei Foto- und Videofreunden beliebt, denn mit ihrer Hilfe lassen sich Videos mit Luftaufnahmen aufpeppen. Entscheidend ist, wie und wofür ich die Drohne einsetzen will. Geht es nur darum überhaupt mal zu fliegen, reichen einfach Spielzeugmodelle. Wer Luftaufnahmen machen will, muss sich überlegen ob mit GPS und Live-Verbindung zum Smartphone.

Will ich die Aufnahmen später in einen Film mit anderen Aufnahmen kombinieren, ist wichtig, auf die Auflösung der eingebauten Kamera zu achten. Sie sollte nicht deutlich unter der der Hauptkamera liegen.

Und wichtig auch der Lieferumfang: Wird die Drohne per Smartphone gesteuert oder gibt es eine eigene Fernsteuerung dazu? Die eigene Fernsteuerung hat den Vorteil, dass man zu zweit arbeiten kann – einer fliegt die Drohne, ein zweiter achtet darauf, dass das Video vernünftig wird und genau das aufgenommen wird, was man möchte.

Geschenke-Check - Drohnen Teil 1

WDR 2 Servicezeit | 05.12.2017 | 03:01 Min.

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Geschenke-Check - Drohnen Teil 2

WDR 2 Servicezeit | 06.12.2017 | 03:03 Min.

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Neue Vorschriften

Drohnen ab einem Gewicht von 250 Gramm müssen seit dem 1.10.2017 mit einem feuerfesten Aufkleber versehen sein, auf dem Name und Adresse des Besitzers notiert sind. Für größere Modelle mit einem Gewicht ab 5 kg brauchen Nutzer einen "Drohnen-Führerschein". Es empfiehlt sich zudem eine Haftpflichtversicherung auch schon für kleinere Drohnen, denn in der Regel deckt die normale Haftpflicht Schäden durch die Fluggeräte nicht ab.


Wie teuer sind Drohnen?

Fürs reine Fliegen – ohne Kamera – gibt es Spielzeugmodelle ab etwa 20 Euro. Wichtig: Die Propeller sollten mit einem Schutz ausgestattet sein, das verhindert Verletzungen und größere Schäden bei missglückten Flugversuchen.

Drohnen mit eingebauter Kamera – aber ohne Live-Übertragung – gibt es ab etwa 40 bis 50 Euro. Hier sollte man darauf achten, dass die Kamera mindestens eine Auflösung von zwei Megapixel hat, um brauchbare Bilder liefern zu können.

Drohnen mit Live-Übertragung auf das Smartphone gibt es schon zwischen 60 und 80 Euro. Für etwa 80 bis 120 Euro gibt es Drohnen mit Live-Übertragung und eingebautem GPS-Empfänger, der hilft, die eigene Position zu halten.

Im Bereich für Fortgeschrittene und Profis schließlich gibt es praktisch keine Grenze nach oben. Es geht los ab etwa 400 Euro – man kann aber auch mehrere tausend Euro dafür ausgeben.


Anmerkung: Das Anbringen eines feuerfesten Aufklebers an einer Drohne ab 250 gr ist erst seit Oktober 2017 Pflicht. In einer früheren Version dieses Textes stand eine falsche Jahreszahl.

Stand: 05.12.2017, 00:00