Das Comeback der Zimmerpflanzen

Pflanzen als Wertanlage Servicezeit 15.04.2021 06:52 Min. UT Verfügbar bis 15.04.2022 WDR Von Steffen Berner, Anja Koenzen

Das Comeback der Zimmerpflanzen

Einst als Symbol der deutschen Spießigkeit verschrien, sind Zimmerpflanzen zum trendigen Wohnaccessoire aufgestiegen. Ein Überblick über hippe Blumentöpfe und wie man sie pflegt.

Unter dem Namen "Urban Jungle" stehen Grünpflanzen wieder auf Fensterbänken, Anrichten oder in Großtöpfen auf dem Boden. Das Gute: Die meisten brauchen kaum mehr als Wasser, Licht und ein wenig Pflege.

Hege und Pflege der Pflanzen

"Je kleiner der Topf, desto mehr Wasser braucht die Pflanze", sagt Gartenbau-Ingenieur Christian Engelke, Geschäftsführer vom Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur. Das Grün auf der Fensterbank sollte alle zwei Tage gegossen werden, bei großen Bodentöpfe reicht in der Regel einmal pro Woche, wobei natürlich jede Art auch bestimmte Vorlieben hat.

Außerdem brauchen Topfpflanzen regelmäßig Nährstoffe. Alle vier Wochen sollte gedüngt werden, Langzeitdünger versorgt Gummibaum & Co für rund drei Monate. Damit die Blätter schön bleiben, müssen diese regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert und gegebenenfalls mit Mitteln aus dem Fachhandel behandelt werden.

Wachstum beachten!

Nicht vergessen: Die Pflanzen wachsen. "Daher nicht zu kleine Töpfe kaufen", rät Christian Engelke. Zimmerpflanzen müssen regelmäßig in größere Gefäße umgesetzt werden. Dabei soll für Zimmerpflanzen unbedingt geeignete Erde aus dem Fachhandel verwendet werden. Balkonerde ist laut Engelke zu stark gedüngt und speichert zu viel Wasser, was die Zimmerpflanzen nicht vertragen.

Stand: 15.04.2021, 15:08