Make Love, Not Work!

Make Love, Not Work!

  • Sex entspannt und macht stressresistenter – auch für den Job
  • Smartphone und Co. gelten als Lustkiller
  • Sexualtherapeuten raten zur bewussten Zweisamkeit

Arbeitspsychologen der Oregon State University haben herausgefunden, dass Menschen nach dem Geschlechtsverkehr deutlich gelassener auf stressige Situationen im Beruf reagieren als die Menschen, die keinen hatten. Selbst 24 Stunden später würde man davon noch etwas mitbekommen. Generell sind Menschen mit einer guten Love-Work-Balance leistungsfähiger, fröhlicher und engagierter im Job. Davon profitieren dann sowohl die Kollegen als auch die Chefs und Mitarbeiter.

Make Love, Not Work!

WDR 2 Servicezeit 06.07.2018 02:57 Min. WDR 2

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Smartphones als Lustkiller

Verzweifelter Mann

Stress im Job kann die Libido killen

Einen richtigen Feierabend haben in der heutigen Arbeitswelt die wenigsten. Smartphones, Tablets und Co. sorgen für ständige Erreichbarkeit. Den Kopf ausschalten klappt selten, Muße für Zweisamkeit kommt kaum auf. Sexualtherapeuten raten daher, die Geräte auszuschalten und sich stattdessen bewusst Zeit für Zweisamkeit zu nehmen. Wenn es sein muss, sollte man sich sogar einen Termin im Kalender eintragen. Je gestresster, gehetzter und gereizter man ist, desto geringer ist die Libido, die Lust auf Sex. Das Problem: Je geringer die Libido, umso gehetzter und gereizter ist man. Ein Teufelskreis.

Wer viel Sex hat, verdient mehr?

Offensichtlich gibt es einen einen Zusammenhang zwischen sexueller Aktivität und dem Gehalt. Das fand jedenfalls das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit im Jahr 2013 mit einer Studie heraus. Ergebnis: Die Teilnehmer, die mehr als vier Mal die Woche Sex hatten, verdienten rund drei Prozent mehr als die weniger sexuell aktiven.

Stand: 06.07.2018, 00:00