Lange Wimpern für den perfekten Blick

Perfekter Blick Markt 02.10.2019 06:29 Min. UT Verfügbar bis 02.10.2020 WDR Von Maria Kümpel

Lange Wimpern für den perfekten Blick

  • Hype um extrem lange Wimpern
  • Seren sollen Wachstum fördern
  • Worauf man bei einer Verlängerung achten sollte

Die wenigsten Frauen sind mit ihren natürlichen Wimpern zufrieden, daher wird nachgeholfen. Das Angebot an Produkten, die längere und dichtere Wimpern versprechen, ist groß.

Klassiker: Wimpernzange und Tusche

Wimpernzange und Mascara sind die Klassiker für schöne Wimpern. Dabei werden die Härchen zunächst mithilfe der Zange in Form gebogen. Ein besseres Ergebnis lässt sich erzielen, wenn man die Zange vorher vorsichtig mit dem Föhn anwärmt. Wimpern auskühlen lassen und danach tuschen.

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Für jede Wimper die passende Bürste

Die Kosmetikbranche hält Mascara mit unzähligen Varianten an Bürsten, Farben und Konsistenz der Paste bereit. Entsprechend groß ist die Preisspanne von wenigen Euro bis zu zweistelligen Beträgen. Wichtig: Die Tusche jeden Abend entfernen, ansonsten brechen die Härchen ab. Mascara sollte nicht länger als ein halbes Jahr genutzt werden. In alter Tusche können sich Keime sammeln und ins Auge gelangen.

Wundermittel Wimpernserum?

Die Kosmetikindustrie bietet eine Fülle von Seren zur Stärkung der Wimpern an. Diese werden am Ansatz der Wimpernhärchen aufgetragen und sollen das Wachstum fördern. Tatsächlich berichten viele Nutzerinnen von Erfolgen nach mehrwöchiger Anwendung, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß.

Nachteil: Man braucht Geduld und Durchhaltevermögen bis die Wimpern länger und dichter sind. Wimpernserum gibt es schon für wenige Euro im Drogeriemarkt, aber auch für mehr als hundert Euro im Kosmetikfachgeschäft.

Teuer und sichtbar: Wimpern-Extensions

Bei der Wimpernverlängerung werden kleine Härchen mit einem Spezialkleber an die eigenen Wimpern geklebt. 380 verschiedene Sorten von künstlichen Wimpern stehen hier zur Auswahl – von natürlich und kurz, bis lang und gebogen. Das Ergebnis ist sofort nach der Behandlung sichtbar.

Da die eigenen Wimpern aber regelmäßig ausfallen, sind damit auch die Kunstfasern weg. Deshalb wird rund alle drei Wochen ein Auffülltermin fällig. Die Kosten liegen bei rund 120 Euro.

Krebserregende Stoffe im Kleber

Vorsicht ist bei sehr günstigen Angeboten geboten. Wimpernstylist ist kein geschützter Begriff, die Ausbildung ist nicht geregelt. Daher sollte man sich das Studio und die verwendeten Produkte vor einer Behandlung genau anschauen.

Im vergangenen Jahr wurden drei Kleber wegen krebserregender Stoffe aus dem Verkehr gezogen. Zudem besteht die Gefahr, dass bei falscher Anwendung Wimpern verkleben, ausfallen oder Augenlider anschwellen.

Stand: 18.09.2019, 11:36