Mähroboter im Test - keiner schafft ein "gut"

Mähroboter im Test Servicezeit 26.03.2020 05:25 Min. UT Verfügbar bis 26.03.2021 WDR Von Jörg Förster

Mähroboter im Test - keiner schafft ein "gut"

  • Stiftung Warentest prüft elf Mähroboter
  • Zwei Modelle fallen mit "mangelhaft" durch
  • Alle Mähroboter haben Sicherheitsrisiken

Keiner der getesteten Mähroboter konnte die Sicherheit von spielenden Kleinkindern garantieren. Zwei Modelle haben den Nachbau eines krabbelnden Kinderfußes sogar angeschnitten. "Und alle sind ein Risiko für ausgestreckte Arme", so die Stiftung Warentest in ihrer April-Ausgabe. Daher stellte das Institut keinem Gerät ein gutes Urteil aus: Sechs schnitten mit "befriedigend", drei mit "ausreichend" und zwei mit "mangelhaft" ab.

Testsieger von Bosch und Husquarna

Dabei war die eigentliche Mähleistung bei vielen Modellen im Test gut, nicht nur bei über 1.000 Euro teuren Geräten, sondern auch in der günstigeren Preisklasse ab 330 Euro. Am besten schnitten der Bosch Indego (840 Euro) und der Husqvarna Automower (1.010 Euro) ab.

Im Praxistest mussten die Roboter auf 200 Quadratmetern eine Engstelle aus Beeten passieren, Bäume umkurven, mit Unebenheiten, Zaun und Veranda klarkommen. Dafür benötigten sie zwischen einer und sechs Stunden.

Hersteller haben nachgebessert

Im Vergleich zu früheren Tests hätten einige Hersteller die Sicherheit ihrer Mäher weiterentwickelt, so die Stiftung Warentest. Außerdem stehe in den Gebrauchsanleitungen, "dass Kinder und Rasenmäher nicht gemeinsam auf den Rasen gehören". Dennoch bleibe "ein gewisses Sicherheitsrisiko" und keiner der Roboter sei ausreichend auf spielende Kinder eingestellt.

Stand: 26.03.2020, 11:51