Strandliegen im Praxistest

Strandliegen im Praxistest

Von Stephan Creydt

Zum Badespaß am Strand gehören Handtuch oder Strandmatte. Aber wirklich bequem sind sie nicht. Doch es gibt eine neue Generation Strandliegen. Die bieten Nackenkissen, Sonnenschutz und Luftpolsterung - aber welche ist am besten?

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Unsere Tester: Ina und Melody, zwei Studentinnen, die sich gerne sonnen, sowie Eric und Felix, zwei Beachvolleyballer, die in den Pausen am Strand abhängen. Hier ihre Bewertungen.

Das Bild zeigt die Strandliege Relax von Roomando

Strandliege Relax von Roomando (ca. 30 Euro)
Die Liege ist leicht zu transportieren und schnell aufgebaut. Man kann darin gut angelehnt liegen und sitzen und den Strand abchecken, meint Felix. Allerdings: Richtig bequem sei sie nicht. Man spürt jeden „Huckel“, erklärt Ina. Zudem sei sie zu kurz und zu schmal: die Füße und die Arme seien im Sand, beschweren sich die Frauen.

Strandliege Relax von Roomando (ca. 30 Euro)
Die Liege ist leicht zu transportieren und schnell aufgebaut. Man kann darin gut angelehnt liegen und sitzen und den Strand abchecken, meint Felix. Allerdings: Richtig bequem sei sie nicht. Man spürt jeden „Huckel“, erklärt Ina. Zudem sei sie zu kurz und zu schmal: die Füße und die Arme seien im Sand, beschweren sich die Frauen.

Nacken-Kissen mit Sonnenschutz von Pearl (ca. 7 Euro)
Das Nackenkissen bietet nur etwas für den Kopf. Damit der Rest des Körpers nicht im Sand liegt, braucht man ein Handtuch oder eine Strandmatte. Der Kopf liege gut auf, und der Sonnenschutz sei auch praktisch. Allerdings wäre es unseren Testern schlichtweg peinlich, mit so einem Nackenkissen am Strand aufzutauchen.

Outdoor-Sofa von iRegro (ca. 60 Euro)
“Federleicht”, man könne das Sofa ganz einfach auf dem Fahrrad mitnehmen – Ina ist begeistert. Es soll ganz einfach aufzublasen sein: „Den Lufteingang offen halten und ein paar Schritte laufen“, liest Eric aus der Bedienungsanleitung vor. Zugegeben: Unsere Tester haben etwas gebraucht , um zu erkennen, dass nur relativ wenig Luft im Sofa reicht, um es aufzubauen. Dafür waren sie anschließend um so begeisterter: „So richtig zum Abhängen“, sagt Felix und Eric ergänzt: „Ich könnte den ganzen Tag hier so sitzen bleiben.“ Ina findet: So bequem wie ein Bett.

Strandliege Nizza von Ultranatura (ca. 45 Euro)
Ein großer Vorteil dieser Liege: vor dem Einsatz am Strand fungiert sie auch als Sackkarre. Sie ist fix aufgebaut und die Lehne ist verstellbar. Allerdings stellen unsere Tester schnell fest: die Räder stören und engen beim Liegen ein.

Der Testsieger
Alle sind sich einig: Das Outdoorsofa von iRegro ist der Testsieger. Es sei einfach zu transportieren, leicht aufzubauen - wenn man weiß, wie es geht - und sehr bequem. Zudem ein "echter Hingucker" am Strand.

Stand: 10.07.2017, 11:41