Luisenhütte: Industriekultur und Naturgenuss

Spaziergang rund um die Luisenhütte

Luisenhütte: Industriekultur und Naturgenuss

Von Corina Wegler

Die älteste Hochofenanlage Deutschlands, ein Schloss und zauberhafte Natur – all das bietet ein Spaziergang rund um die Luisenhütte in Balve.

In der Hochofenanlage "Luisenhütte" wurde schon im 18. Jahrhundert Eisenerz verarbeitet. Eine Rund-Wanderstrecke führt von dort aus am Schloss Wocklum mit einer berühmten Reitanlage vorbei und durch Felder und Wälder.

Luisenhütte: Industriekultur und Naturgenuss

WDR 4 Spaziergang 21.03.2021 02:13 Min. Verfügbar bis 20.03.2022 WDR 4 Von Corina Wegler


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Industriekultur und Naturgenuss

Von Corina Wegler

Die Luisenhütte ist ein nationales Kulturdenkmal. Die Hochofenanlage ist älter als die Werke in Duisburg-Meiderich und Phoenix West in Dortmund.

Spaziergang rund um die Luisenhütte

Sieht aus wie ein schicker Gutshof, ist aber die älteste Hochofenanlage Deutschlands: Die Luisenhütte in Balve. Das blaue Mammut steht davor, weil in der Balver Höhle ein viereinhalb Meter langer Mammutzahn gefunden wurde.

Sieht aus wie ein schicker Gutshof, ist aber die älteste Hochofenanlage Deutschlands: Die Luisenhütte in Balve. Das blaue Mammut steht davor, weil in der Balver Höhle ein viereinhalb Meter langer Mammutzahn gefunden wurde.

Der Weg in die Hochofenanlage. Die Arbeiter haben dort mit Holzkohle und Wasserkraft Eisenerz verarbeitet.

Am Weg stehen ganz besondere Bäume. Unter anderem Hainbuchen, die älter als 200 Jahre alt sind.

Ein erster Blick auf das Wasserschloss Wocklum. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts saß dort das Adelsgeschlecht von Wockelheim.

Das Wasserschloss ist bewohnt und kann daher nur von außen bestaunt, aber nicht von innen besichtigt werden. Ausnahme: Hochzeiten sind dort möglich.

Die Strecke um die Luisenhütte ist 8,8 Kilometer lang. Zweieinhalb Stunden sollte man wenigstens für die Wanderung einkalkulieren.

Die Wanderung rund um die Luisenhütte bietet nicht nur Industriekultur, sondern auch abwechselungsreiche Natur. Sanft schwingende Felder und vielfältige Wälder.

Der Orlebach schlängelt sich durch die Wiesen des Naturschutzgebietes Orlebachtal. Mit etwas Glück können Wanderer hier die seltenen Schwarzstörche beobachten.

Frühlingsboten: Große Flecken mit Märzenbechern stehen am Wegrand.

Hier kann man Seele und Beine baumeln lassen – die Baumelbank oberhalb von Mellen.

Adresse fürs Navi:

Parkplatz an der Luisenhütte, Wocklumer Allee, Balve

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Stand: 19.03.2021, 10:45