Krefelds "Wood Art Gallery": Träumerei an verlassenen Orten

Krefelds "Wood Art Gallery": Träumerei an verlassenen Orten

Krefelds "Wood Art Gallery": Träumerei an verlassenen Orten

Von Claudia Kracht

Fabelwesen, Tiere und einzigartige Gesichter auf alten Industrieflächen führen die Spaziergänger vom Gelände eines alten Betonröhrenwerks auf den etwa 13 Kilometer langen Pottbäckerwanderweg durch das Naturschutzgebiet "Hülser Bruch" in Krefeld mit seiner beeindruckenden "Wood Art Gallery".

StreetART Kunst: Eines schöner als das andere!

3D-Bilder auf alten Gemäuern weisen den Weg am Umweltzentrum vorbei in den Wald. Hier hat sich ein Teil des Weges in einen langen Kunst-Spazierweg verwandelt, der staunen lässt und gute Laune macht.

17 Künstler aus neun Ländern haben hier im Jahr 2015 Betonartefakte, die rund um das Krefelder Umweltzentrum im Wald verstreut liegen, bemalt.

"Das Mädchen und das Küken": Vera Bugatti aus Italien und Roberto Carlos Treviño Rodriguez aus Mexiko haben dieses Kunstwerk gemeinsam geschaffen.

Diese riesenhafte Wespe, auf dem Gebäude einer fast zerfallenen Fabrik gegenüber des Umweltzentrums, wurde vom Ukrainer Alex Maksiov gestaltet.

Diese Wand hat Anat Ronen aus den USA gestaltet.

Gegenüber der Häuserreihe führt ein Weg direkt in das Waldgebiet "Hülser Berg".

Die Fee im Wald - auch ein Bild von Anat Ronen und Ruben Poncia aus den USA. Anat Ronen hat sich das Malen selbst beigebracht und bemalt Brücken, Gebäude und Autobahnen.

Inmitten des "Hülser Bruches", auf einer kleinen Anhöhe, liegt das Wildgehege.

Etwas weiter den Berg hoch steht der etwa 30 Meter hohe Johannesturm (während Corona geschlossen).

Am Ende des Spaziergangs treffen wir auf bemalte Betonröhren, die von der Künstlerin Francesca Arsi "Yellow Submarine", nach dem Plattencover der Beatles, benannt wurden.

Anreise

Anschrift:

Umweltzentrum
Talring 45
47802 Krefeld

In der Nähe des Umweltzentrums befindet sich ein Parkplatz

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Stand: 21.04.2021, 10:39