Spaziergang durch den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

WDR 4 Spaziergang: Spaziergang durch den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

Spaziergang durch den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

Von Ulrike Modrow

Lange war es ein verwildertes Waldstück auf den Anhöhen des Wuppertaler Stadtrandes – bis vor 10 Jahren der Bildhauer Tony Cragg das Anwesen kaufte und eine Art Freilichtmuseum inmitten der Natur erschaffen hat: den "Skulpturenpark Waldfrieden".

Spaziergang durch den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

WDR 4 Spaziergang 25.11.2018 02:25 Min. Verfügbar bis 24.11.2019 WDR 4

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Wandern durch den Skulpturenpark Waldfrieden

Ein Spaziergang durch das idyllische Waldgebiet hoch über dem Tal der Wupper bietet zu jeder Jahreszeit ein komplett anderes Erlebnis, denn immer wieder verändert sich das Zusammenspiel von Kunst und Natur, Licht und Schatten, Lichtung und Wald …

WDR 4 Spaziergang: Spaziergang durch den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

Direkt am Eingang des Skulpturenparks liegt das "Café Podest". Hier kann man vor oder nach dem Besuch einkehren und sich stärken.

Direkt am Eingang des Skulpturenparks liegt das "Café Podest". Hier kann man vor oder nach dem Besuch einkehren und sich stärken.

Das gläserne Kassenhäuschen am Eingang des Skultpurenwegs. Hier bekommen Besucher auch ein Begleitheft mit einer Übersicht über den Park und die Skulpturen.

Wege in den Skulpturenpark – ein Freilichtmuseum, in dem Kunst und Natur eine Einheit bilden. Die Idee stammt von dem britischen, in Wuppertal lebenden, Bildhauer Tony Cragg. Er hatte das Gelände zufällig entdeckt, kaufte das verwahrloste Anwesen, gestaltete es neu und eröffnete vor zehn Jahren den Skulpturenpark.

Wer einfach nur "der Nase nach" durch den Park spaziert, riecht ihn schon von weitem: Der asiatische "Lebkuchenbaum" sieht zwar unspektakulär aus, duftet aber gerade im Herbst intensiv und lecker nach süßem Kuchen.

Insgesamt drei gläserne Ausstellungshallen laden Spaziergänger in der kälteren Jahreszeit auch zum Aufwärmen ein. Hier sind wechselnde Exponate und sehr filigrane Kunstwerke ausgestellt, die den Schutz der Halle brauchen.

Ein bisschen wirkt sie wie ein "Schlumpfhaus". Im Herzen des Parks liegt die "Villa Waldfrieden", die dem Anwesen seinen Namen gegeben hat. Das Gebäude wurde in den 1940er Jahren als Wohnhaus errichtet. Zu dieser Zeit gehörte das Anwesen dem Wuppertaler Lackfabrikanten Kurt Herberts.

Der Park wandelt sich, wird an einigen Stellen zu dichtem Wald. Auf einer Lichtung wachsen diese gigantischen Bronze-Skulpturen förmlich aus dem Boden, ähneln den knorrigen alten Bäumen drumherum …

Ein Spaziergang wird zu einer Entdeckungsreise – man fühlt sich wie in einem verwunschenen Wald mit seinen eigentümlichen Pflanzen und Bewohnern.

Oftmals trifft man auf interessante und exotische Gewächse – hier ein Ginkgo. Aber auch Mammutbäume, japanische Kirschen, Magnolien und vieles andere erfreut das Herz von Naturliebhabern.

Für die einen ein schöner Stein am Wegesrand, für andere Kunst mit Botschaft. Jeder Wanderer soll seine eigene Deutung und Interpretation einbringen.

Auf dem Foto ist einer von insgesamt drei gläsernen Ausstellungspavillons zu sehen. In ihnen gibt es zu bestimmten Terminen auch Konzerte, Filme und Vorträge.

Nützliche Hinweise

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten

April bis Oktober außer montags von 11 bis 18 Uhr
November bis März: jeweils freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr

Der Skulpturenpark ist auch an gesetzlichen Feiertagen geöffnet.

Eintrittspreise

Tageskarte 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder und Schüler kostenlos

Anfahrt

Anfahrt mit dem Auto

Von der A46 am Sonnborner Kreuz auf die L418 Richtung Wupp.-Cronenberg/Sonnborn. Dann rechts Richtung Wupp.-Barmen/Langerfeld und links halten. Anschließend der Ausschilderung zum Skulpturenpark folgen.

Aus Köln kommend auf der A1 Ausfahrt Wupp.-Ronsdorf, dann der Ausschilderung Richtung Wupp.-Elberfeld folgen. Von der L418 rechts Richtung Wupp.-Barmen abfahren. Anschließend der Ausschilderung zum Skulpturenpark folgen.

Anfahrt mit dem ÖPNV

Vom Hauptbahnhof Wupp. Buslinie 628 in Richtung Sedansberg bis Hst. "Bendahler Straße". Von dort über Gemsenweg und Hirschstraße 5 Minuten Fußweg zum Skulpturenpark.

Mit der Schwebebahn bis Hst. "Landgericht". Von dort die B7 überqueren und über Bendahler Str. und den Hesselnberg 15 Minuten Fußweg zum Skulpturenpark.

Vom S-Bahnhof Unterbarmen bergauf über Christbusch und Hirschstraße ebenfalls 15 Minuten Fußweg.

Stand: 24.11.2018, 00:00