Der Schluchten- und Brückenpfad in Winterberg

Der Schluchten- und Brückenpfad in Winterberg

Der Schluchten- und Brückenpfad in Winterberg

Von Corina Wegler

Eine Klamm wie in den Alpen, Farne wie im Regenwald und obendrein noch ein echter Bodensee – das klingt nicht nach NRW, ist es aber. All das finden Spaziergänger auf dem Schluchten- und Brückenpfad im Helletal in Winterberg. Der Rundwanderweg ist 4,1 Kilometer lang und in gut eineinhalb Stunden zu gehen.

Der Schluchten- und Brückenpfad in Winterberg

WDR 4 Spaziergang 01.07.2018 02:14 Min. WDR 4

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Ein Spaziergang wie ein Erlebnis

Der Startpunkt ist am Kur- und Vitalpark in Winterberg. Über naturbelassene Pfade und etliche Brücken geht es vorwiegend durch Laubwälder zum Teil steil bergab. Rechts und links steigen schroffe Felswände hoch. Überall plätschern Bäche, es gibt unzählige Mini-Wasserfälle.

Herrlich holdes Helletal

Die Vegetation im Helletal ist wild und üppig, hüfthohe Farne wachsen hier. Nesseln und Mondviolen, auch bekannt als Silberblätter, wuchern regelrecht. Sie bieten zahlreichen Insekten Lebensraum. Stehen bleiben und beobachten lohnt sich – und dabei einem Konzert der Waldvögel lauschen.

Durch die kühlen Schluchten wandern

In NRW unüblich: Ein Wanderweg gespikt mit Schluchten und Brücken, Wasserfällen und wilder Vegetation. Der Schluchten- und Brückenpfad in Winterberg bietet dem Besucher mehr als nur einen Spaziergang im Naturpark.

Der Schluchten- und Brückenpfad in Winterberg

Die Vegetation ist üppig am Schluchten- und Brückenpfad.

Die Vegetation ist üppig am Schluchten- und Brückenpfad.

Auf der Strecke werden unzählige Holzbrücken überquert.

Über Steine plätschert Wasser den Berg hinab, wobei das Wasser und die üppige Pflanzenwelt für ein angenehmes Klima sorgen.

Um die Höhenmeter auf kurzer Strecke überwinden zu können, gibt es eine Treppe.

Auf dem naturbelassenen Weg muss man auch schon mal den Kopf einziehen.

Die Pflanzen, wie der Fingerhut, bieten vielen Insekten Lebensraum.

Der Bodensee ist ein idyllisches Plätzchen zum Pausieren.

Große Farne finden hier ideale Wuchsbedingungen.

Abgestorbene Bäume bleiben stehen und sind Lebensraum für unzähligen Tieren und Pflanzen.

Bodensee im Naturpark Rothaargebirge

Nach etwa einer dreiviertel Stunde ist der Bodensee erreicht. Er hat zwar nicht annähernd die Größe seines berühmten Namensvetters, aber ein idyllisches Plätzchen ist der Winterberger Bodensee allemal, mit Seerosen, Seelilien und Schilfbewuchs. Hier lässt sich prima picknicken.

Angenehm kühl - auch im Sommer

Auf dem Rückweg müssen die 140 Höhenmeter zurück zum Kurpark wieder überwunden werden. Dieses Mal bergauf, wobei es selbst im Hochsommer dort angenehm kühl ist, so dass sich die Anstrengung bei durchschnittlicher Kondition in Grenzen hält. Gute Schuhe sind unbedingt nötig.

Parkmöglichkeiten:

Tourist-Info
Am Kurpark 4
Winterberg
von dort durch den Kurpark

Oder am Bahnhof Winterberg
Bahnhofstraße 5
Winterberg

Stand: 30.06.2018, 00:00