Taminas Lissabon-Highlights

Taminas Lissabon-Highlights

Hier stellt Reise-Expertin Tamina Kallert ihre Highlights in Lissabon vor.

Das Bild zeigt den Elevador de Santa Justa in Lissabon.

Elevador de Santa Justa
Umgeben von stattlichen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert sticht die neugotische Eisenkonstruktion des Elevador de Santa Justa als Sinnbild für moderne Architektur in der Unterstadt Baixa besonders heraus. Der filigran verzierte Fahrstuhl verbindet die Unter- mit der Oberstadt und bietet seinen Besuchern einen opulenten Rundumblick über die Stadt und den Tejo.

Das ehemalige Karmeliterkloster Convento do Carmen wurde bei dem verheerenden Erdbeben 1755 komplett zerstört und nie wieder ganz rekonstruiert. Der obere Ausgang des Personenaufzugs mündet direkt in dieser Kirchenruine, weshalb er zusätzlich „Elevador do Carmo“ genannt wird. Von oben geht's dann einen Schleichweg runter zum Elevador de Santa Justa – vorbei an den wartenden Schlangen für den historischen Aufzug.

Elevador de Santa Justa
Umgeben von stattlichen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert sticht die neugotische Eisenkonstruktion des Elevador de Santa Justa als Sinnbild für moderne Architektur in der Unterstadt Baixa besonders heraus. Der filigran verzierte Fahrstuhl verbindet die Unter- mit der Oberstadt und bietet seinen Besuchern einen opulenten Rundumblick über die Stadt und den Tejo.

Das ehemalige Karmeliterkloster Convento do Carmen wurde bei dem verheerenden Erdbeben 1755 komplett zerstört und nie wieder ganz rekonstruiert. Der obere Ausgang des Personenaufzugs mündet direkt in dieser Kirchenruine, weshalb er zusätzlich „Elevador do Carmo“ genannt wird. Von oben geht's dann einen Schleichweg runter zum Elevador de Santa Justa – vorbei an den wartenden Schlangen für den historischen Aufzug.

Rossio - Praça de Dom Pedro IV
Der Praça de Dom Pedro IV, gewöhnlich Rossio genannt, ist das Herz Lissabons. Mosaikartige Wellen schlängeln sich unter den Füßen der Besucher hindurch und farbige Kachelkunst lässt den Blick nach oben entlang der Häuserfassaden schweifen.

Das portugiesische Straßenpflaster, calcada portugesa genannt, trägt durch seine intensive Sonnenreflektion zum besonderen Licht der Stadt bei und ist eines der ältesten baulichen Elemente. Zudem ist der Rossio ein beliebter Aufenthaltsort, da einige Metrolinien hier zusammenkommen und der Bahnhof Terminal do Rossio direkt anschließt.

Camilla Watson - eine Hommage an die Lisboetas
Die britische Fotografin Camilla Watson kürte 2007 Lissabon zu ihrer Wahlheimat. Rund um ihr Atelier in Mouraria schlängeln sich ihre Fotografien auf den Wänden wie ein roter Faden durch die Vergangenheit. Ihre auf Holz und Stein gedruckten Porträts illustrieren die Altstadtbewohner des Viertels und bringen deren Seele zum Ausdruck. Daher trägt die aktuelle offene Kunstgalerie in Alfama auch den Titel: „Alma de Alfama“, übersetzt: „Seele von Alfama“, welches ebenso Camillas Leidenschaft für Fotografie widerspiegelt.

Alfama
Der älteste Stadtteil von Lissabon mit einem Labyrinth von engen Straßen, die von der Mündung des Tejo bis auf den Burghügel des Castelo de Sao Jorge führen. In Alfama befinden sich einige von Lissabons historisch wichtigsten Gebäuden, wie beispielsweise das Pantheon, dessen Dachterrasse einen opulenten Blick auf den Tejo bietet. Das alte Viertel der Mauren ist mittlerweile nicht mehr Geheimtipp. Vor allem nachts strömen Besucher durch die Gassen, um in die Fadokultur einzutauchen.

Tuk-Tuk-Fahrt
Die bunten Flitzer bieten in der Stadt der Hügel eine gute Möglichkeit, schnell zu den schönsten Ausblicken der Stadt zu gelangen. Mittlerweile gibt es viele Tourenanbieter, die unter anderem auch mit Eco-Tuk-Tuks werben, um Umwelt und Anwohnern gerecht zu werden. Egal für welchen Anbieter man sich entscheidet, sollte man wachsam sein, denn oft sind die Preise überteuert. Handeln lohnt sich.

Miradouro da Senhora do Monte
Für viele ist der Miradouro da Senhora do Monte einer der schönsten Ausblicke: direkt neben der Kirche Nossa Senhora do Monte mit einem Mini-Garten berauschend schön gelegen und bietet eine einmalige Aussicht auf das Castelo de São Jorge, das Viertel Mouraria, bis hin zum Fluss Tejo oder dem Convento do Carmo auf dem Hügel der anderen Stadtseite.

Belém
Das direkt am Tejo gelegene, circa sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Belém blieb von dem verheerenden Erdbeben 1755 größtenteils verschont und weist daher eine sehr hohe Dichte an Sehenswürdigkeiten, Museen und Denkmälern auf, mit sorgfältig gepflegten Parkanlagen. Neben den Kulturstätten locken vor allem die berühmten „Pastéis de Belém“, von denen man behauptet sie seien die besten von Lissabon, Tausende Touristen in die Gegend.

Mit dem Rad nach Belém
Eine gute Alternative zur überfüllten Bahn ist das Rad. Entweder direkt am Cais do Sodre mieten oder aber den günstigsten Anbieter an der Ponte de 25 Abril wählen: Belém Bike berechnet ein Euro im 30 Minuten-Takt, die erste Stunde kostet 4,50 Euro.

Lissabons Moderne: das Kunstmuseum MAAT
Zwischen Ozean und Altstadt ragt hinter einem alten Elektrizitätsgelände eine weiß strahlende Welle aus dem Boden, die das einfallende Sonnenlicht durch seine besondere Oberflächenbeschaffung geschickt auf den glitzernden Tejo projiziert: das MAAT „Museum of Art, Architecture and Technology“. Das Ziel des Museums ist es vor allem internationale, zeitgenössische Künstler nach Lissabon zu bringen und damit den staatlich geförderten Kulturbereich finanziell und professionell zu stärken.

Torre de Belém und Seefahrerdenkmal
In Lissabon ist man stolz auf die bahnbrechenden Errungenschaften und Entdeckungen der Seefahrt im 15. und 16. Jahrhundert, die einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung nach sich zogen, der die damalige Handelsgesellschaft zum Florieren brachte und Portugal zur führenden Handels- und Seemacht machte. Das Seefahrerdenkmal „Padrão dos Descobrimentos“ (Denkmal der Entdeckungen) zeugt von dem damals herrschenden Zeitgeist.

Direkt daneben liegt der ehemalige Verteidigungsturm „Torre de Belém“. Er wurde im manuelinischen Stil erbaut und bietet auf einer Aussichtsplattform von 35 Metern Höhe einen gigantischen Blick über Lissabon. Einst diente der Turm als Leuchttum und Festung, innen auch als Gefängnis und Waffenlager.

Bites of History: Cookies, die Geschichte erzählen
„Niemand kann einer guten Geschichte wiederstehen“. So lautet das Credo der Gründerin von „Bites Of History“ Luisa Otto. Dank ihrer Idee, Abbildungen von Sehenswürdigkeiten auf schmackhafte Kekse zu backen, können sich Touristen bei Luisa nun Tradition und Stadtgeschichte auf der Zunge zergehen lassen.

Seit 2015 steht sie mit ihrem blauen Citröen vor dem Seefahrerdenkmal im Stadtviertel Belém und verkauft ihre Kreationen, die auf der Rückseite die Historie in einfachen Worten erzählen.

Hieronymuskloster - Lissabons spätgotisches Meisterwerk in Belém
Das Hieronymuskloster, „Mosteiro dos Jeronimos“, ist ein bedeutendes spätgotisches Bauwerk im Viertel Belém. Kurz nach der Rückkehr des portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama und der damit verbundenen Entdeckung des Seeweges nach Indien wurde um 1502 im Auftrag von König Manuel I. mit dem Bau des Klosters begonnen.

Das große Erdbeben 1755, das viele historische Gebäude in Lissabon zerstörte, überstand das Hieronymuskloster ohne größere Schäden. 1982 wurde das Mosteiro dos Jeronimos aufgrund seiner einzigartigen Architektur von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

LX Factory
Ein ehemaliger Fabrikkomplex, der 2007 von einem Immobilieninvestor aufgekauft und zu einem modernen Co-Workingspace für kreative Köpfe umfunktioniert wurde. Der alte Fabrikcharme ist bis heute erhalten, nichts ist aufgemotzt oder übertrieben verschönert, an den Wänden stylische Street Art. Hier haben sich originelle Restaurants und Bars, Modeläden, Design-und Fotostudios, Ateliers und Agenturen angesiedelt. Auch die Tour-Guides von „We hate tourism tours“ haben hier ihre Heimat.

“We hate Tourism Tours”
Als Bruno vor 10 Jahren anfing, Freunden Lissabon zu zeigen, wusste er noch nicht, dass er sich heute Tourguide nennen würde. Macht er auch nicht, denn er und sein Team aus Journalisten, Psychologen, Fotografen und anderen Kreativen verstehen sich als Vermittler zwischen Besuchern und der portugiesischen Kultur. Sie wollen aber keine authentischen Erlebnisse verkaufen, sondern zeigen eine andere, lokale Perspektive der Stadt, in der sie leben. Eine wertvolle Initiative - mit Herz und auch sehr viel Humor.

Stand: 31.08.2019, 16:45 Uhr