Reisen ins Ausland - was ist wo möglich?

Montage: Strandszene und Europakarte

Reisen ins Ausland - was ist wo möglich?

  • Seit 1. Oktober: Keine globalen Reisewarnungen mehr
  • Steigende Corona-Zahlen erschweren im Herbst die Reiseplanung
  • Aktuelle Übersicht über Hygieneregeln und Mundschutzpflicht

Das Reisen bleibt schwierig: Die Zahl der Corona-Infektionen in Europa ist so rasant gestiegen, dass das Auswärtige Amt immer neue Reisewarnungen ausspricht. Die Bundesregierung appelliert grundsätzlich, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten,

Abschied von der pauschalen Reisewarnung ändert nicht viel

Reisewarnungen gelten für die meisten der 160 Ländern weltweit, die nicht zur EU oder den Schengen-Staaten gehören. Bisher hat das Auswärtige Amt ganz pauschal vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Länder gewarnt, seit dem 1. Oktober wird die Lage differenzierter betrachtet. Entscheidend sind neben den Infektionszahlen auch der Umgang mit Hotspots und die Aufstellung des Gesundheitssystems. Aktuell nicht mehr auf der Liste ist zum Beispiel Namibia.

Keine Reise ohne Einschränkungen

Für alle Länder gilt: Ohne Kontaktbeschränkung, Einhaltung der Hygienevorschriften und Abstandsregeln wird es in diesem Jahr nicht gehen.

Wie stehen die Chancen in Europa, welche Regelungen gelten in den beliebten Urlaubsländern? Ein Überblick:

Niederlande

Die Niederlande sind von COVID-19 stark betroffen. Das gesamte Land wird vom RKI als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Niederlande. Im Land selbst gelten wieder sehr strenge Regeln. Unter anderem sind die Gastronomiebetriebe für zwei Wochen geschlossen.

Stand: 15.10.2020

Österreich

Das COVID-19-Infektionsaufkommen in Österreich nimmt derzeit zu. In den Bundesländern Wien und Voralberg liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage. Das Auswärtige Amt warnt deshalb vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Bundesländer Wien und Vorarlberg.

Hotels in Österreich sind aber noch geöffnet, kulturelle Veranstaltungen mit bis zu hundert Menschen sind erlaubt. Zudem entfallen die Kontrollen für die Durchreise nach Italien. Die Sperrstunde in der Gastronomie wurde auf ein Uhr ausgeweitet und die Begrenzung auf vier Personen pro Tisch aufgehoben.

Am 24. Juli hat Österreich jedoch die Bereiche erweitert, in denen Urlauber eine Maske tragen müssen: in den meisten Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich einschließlich Apotheken und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz.

Stand: 24.09.2020

Italien

Seit dem 3. Juni hat Italien seine Grenzen für Touristen wieder geöffnet. Italien war von COVID-19 besonders stark betroffen, wobei sich die Lage inzwischen verbessert hat. In Geschäften, Zügen oder anderen geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht. Auch auf Plätzen und vor Lokalen, wo häufig Menschen zusammen stehen, muss von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens ein Atemschutz getragen werden.

Alle Discos - auch im Freien - sind geschlossen. Größere Ansammlungen sind verboten. An Flughäfen, Bahnhöfen sowie in Museen und an anderen öffentlichen Orten müssen Reisende mit Fieber-Scannern rechnen. Auch am Strand, in Restaurants und Hotels gelten spezielle Abstands- und Hygienevorschriften.

Stand: 24.09.2020

Frankreich

Seit Anfang August verzeichnet Frankreich wieder steigende Infektionszahlen. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt aktuell vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in sämtliche Regionen mit Ausnahme von Grand Est. Grand Est umfasst das Elsass, Lothringen, Champagne und Ardennen.

Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Französisch-Guyana, St. Martin, Guadeloupe und La Réunion wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten.

In der Hauptstadt Paris gilt ab dem 5.10. die höchste Warnstufe. Bars und Cafés müssen dort schließen, die Regeln für Restaurantbesuche werden verschärft.

Im gesamten Land haben Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber wieder geöffnet. Auch die Restaurants empfangen im ganzen Land wieder Gäste. Alle Strände und Parks sind zugänglich. Große Museen und Monumente dürfen ebenfalls wieder Besucher empfangen.

Geschlossen sind allerdings noch Vergnügungsparks und Diskotheken. Zudem hat Frankreich am 20. Juli die Maskenpflicht verschärft - der Mund-Nasen-Schutz muss jetzt nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln sondern auch in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen getragen werden.

Stand: 05.10.2020

Großbritannien

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist von COVID-19 besonders stark betroffen. In vielen Regionen sind die Infektionszahlen sehr stark gestiegen, so dass die vom RKI als Risikogebiete eingestuft wurden.

Das Auswärtige Amt warnt außerdem derzeit vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Gibraltar.

Wer nach Großbritannien einreist, muss eine Ankunft mit einer elektronischen Anmeldung ankündigen. Die bis zum 10. Juli geltende Quarantänepflicht ist entfallen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Reisenden 14 Tage vor der Ankunft in Großbritannien in Ländern des so genannten "Travel Corridors" waren. Dazu zählt auch Deutschland.

Ob Auswahl der Reisekorridore oder Maskenpflicht: In Großbritannien bestimmt jeder Landesteil über seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Daher gelten in England, Schottland und Wales unterschiedliche Beschränkungen. Generell sind aber Hotels und Restaurants sowie Ferienwohnungen und -häuser wieder geöffnet.

Stand: 15.10.2020

Spanien

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am 2. September die Kanarischen Inseln als letzte spanische Region zum Risiko-Gebiet erklärt. Zuvor galt die Warnung wegen hoher Infektionszahlen zwar für das spanische Festland und die Balearen, aber nicht für die Inselgruppe im Atlantik. Für Rückkehrer aus Risikogebieten nach Deutschland gilt generell, dass sie sich beim Gesundheitsamt melden müssen. Zudem gibt es eine Testpflicht bzw Quarantäneverpflichtung bei der Heimkehr.

Seit dem 21. September sind in der Hauptstadtregion Madrid 37 Stadtteile bzw Wohngebiete mit insgesamt 850.000 Einwohnern teilweise abgesperrt. Die Bewohner dürfen die Bezirke nur verlassen, um zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt zu gehen.

Urlauber aus der EU und den Schengenstaaten dürfen weiter unbegrenzt nach Spanien einreisen. Im Land selbst gelten strenge Corona-Regeln wie etwa Maskenpflicht nicht nur in geschlossenen öffentlichen Räumen, sondern auch im Freien, Abstandsregeln sowie Beschränkungen der Gästezahlen in Restaurants und anderen Einrichtungen.

Zudem gilt ein Rauchverbot im Freien, wenn der Sicherheitsabstand zu Fremden nicht eingehalten werden kann. Ein Nachtleben gibt es praktisch kaum noch, nachdem Clubs, Diskotheken, Live-Musik und andere Lokale schließen mussten.

Stand: 23.09.2020

Portugal

Portugal ist inzwischen stärker betroffen und erlebt eine steigende Zahl an Neuinfektionen. Das Auswärtige Amt hat die Regionen Lissabon und Norte als Risikogebiete eingestuft. Hier liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage.

Derzeit gibt es keine Einreisebeschränkungen für Deutsche. Reisende müssen bei Einreise jedoch persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen.

Es wird zudem bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 38 Grad übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne zu rechnen.

Wegen der steigenden Infektionszahlen gibt es zahlreiche Einschränkungen, beispielsweise darf kein Alkohol im öffentlichen Raum konsumiert werden. Die Strände sind wieder geöffnet. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Onlineplattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen.

Sonderregeln für Madeira und die Azoren

Bei der Einreise auf die Azoren und Madeira muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Alternative ist ein Soforttest mit anschließender zwölfstündiger Isolation.

Stand: 15.10.2020

Belgien

Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für ganz Belgien ausgesprochen. Bisher galt sie nur für die Hauptstadt Brüssel, jetzt sind auch die Regionen an der Grenze zu NRW betroffen. Das heißt: Wer von dort nach Deutschland zurückreist, muss sich testen lassen.

Grundsätzlich dürfen deutsche Touristen einreisen. Das belgische Außenministerium stuft jedoch einige deutsche Regionen – darunter Hamburg, Niederbayern und die Region Weser-Ems – als orangene Zonen ein. Einreisenden aus diesen Gebieten wird eine 14-tägige häusliche Quarantäne und ein Test empfohlen. Am Flughafen der Hauptstadt Brüssel wird mit Wärmekameras die Temperatur aller Passagiere gemessen. Bei mehr als 38 Grad könnte die Einreise verweigert werden.

Seit dem 1. August 2020 müssen Reisende nach Belgien 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches "Public Health Passenger Locator Form" ausfüllen und elektronisch versenden. Nichtbeachtung kann zu einer Geldbuße von bis zu 250 Euro führen.

In Belgien haben die Behörden wegen gestiegener Corona-Fallzahlen wieder drastische Kontaktbeschränkungen eingeführt. So dürfen Kunden ihre Einkäufe nur noch maximal zu zweit erledigen und Veranstaltungen in kleinem Rahmen stattfinden.

Stand: 01.10.2020

Schweiz

Das Auswärtige Amt in Berlin hat eine Reisewarnung für die Kantone Genf, Waadt, Freiburg, Jura, Neuchâtel, Nidwalden, Schwyz, Uri, Zürich und Zug ausgesprochen: Von touristischen Reisen dorthin sollte man absehen.

Die Grenzen zur Schweiz sind offen, Beschränkungen der Bewegungsfreiheit im Land gibt es nicht. Wer sich in den 14 Tagen vor der Einreise allerdings in einem der mehr als 50 Ländern und Regionen aufgehalten hat, die von der Schweiz als Risikogebiet eingestuft sind, muss zehn Tage in Quarantäne.

Viele Hotels hatten nie geschlossen. Geschäfte sind auch wieder auf, ebenso Restaurants, wo allerdings nicht mehr als vier Gäste am Tisch sitzen sollen und zwischen den Tischen Abstand gehalten werden muss.

In der Schweiz gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht, je nach Kanton auch in Geschäften. Museen und Restaurants sind mit Hygienevorschriften geöffnet, Bars und Nachtclubs teils auch. Aber seit einem Anstieg der Fälle werden vielerorts Öffnungszeit oder Anwesendenzahl begrenzt.

Stand: 15.10.2020

Dänemark

Das Auswärtige Amt hat am 23. September die Region Hovedstaden (einschließlich der Hauptstadt Kopenhagen) zum Risikogebiet eingestuft. In dieser Region beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage.

Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, müssen sich 48 Stunden vor oder nach der Einreise nach Deutschland auf Corona testen lassen und dann in Quarantäne bleiben, bis das Ergebnis da ist. 

Auch wenn die Dänen wieder Reisebeschränkungen für bestimmte europäische Länder wie Belgien und Spanien eingeführt haben, können deutsche Urlauber beim nördlichsten Nachbarn einreisen.

Restaurants, Cafés und Geschäfte sind landesweit offen, sie dürfen allerdings nur bis 22 Uhr geöffnet sein. Beim Besuch gilt eine Maskenpflicht. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Stand: 24.09.2020

Schweden

Die Einreise nach Schweden ist möglich. Das Auswärtige Amt warnt aber vor Reisen in die Regionen Jämtland, Örebro, Stockholm und Uppsala.

Im Land gelten keine Reisebeschränkungen. Hotels und Campingplätze haben - teilweise unter Einschränkungen - geöffnet.

Stand: 15.10.2020

Island

Die Bundesregierung hat ganz Island am 1.Oktober aus Risikogebiet eingestuft. Das bedeutet: Wer von dort nach Deutschland zurückkehrt, muss einen Corona-Test machen und sich in Quarantäne begeben.

Stand: 01.10.2020

Norwegen

Seit dem 29. August 2020 ist die Quarantänepflicht für Reisende aus Deutschland wiedereingeführt, da Norwegen Deutschland zum Risikogebiet erklärt hat. Nach Einreise ist eine zehntägige Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft zu absolvieren. Wegen dieser Regelungen rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen und touristischen Reisen nach Norwegen ab.

Für Kreuzfahrten gelten seit dem 25. August neue Beschränkungen: Entlang der norwegischen Küste dürfen Schiffe mit bis zu 50-prozentiger Passagierauslastung fahren, die Maximalzahl an Personen an Bord liegt dabei bei 200. Diese Regelungen gelten vorerst bis zum 1. November.

Auch in Norwegen steigt die Zahl der COVID-19-Infektionen wieder an. Regionale Schwerpunkte sind derzeit Stadt und Großraum Oslo sowie Bergen.

Stand: 24.09.2020

Tschechien

Wegen gestiegener Infektionszahlen hat das Auswärtige Amt am 23. September Tschechien – mit Ausnahme der Aussiger Region (Ústecký) und der Mährisch-Schlesischen Region (Moravskloslezský) – als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise nach Tschechien ist für Deutsche derzeit ohne Einschränkungen möglich. Restaurants, Hotels, Museen und die meisten Sehenswürdigkeiten sind geöffnet - es gibt aber die üblichen Vorschriften zu Besucher- und Belegungszahlen.

Seit dem 10. September gilt in ganz Tschechien die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohnungen und Unterkünfte, zum Beispiel Hotelzimmer, sind davon ausgenommen.

Stand: 24.09.2020

Kroatien

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gespanschaften Lika-Senj, Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva, Požega-Slawonien, Brod-Posavina und Virovitica-Podravina.

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass heimkehrende Urlauber sich einem Test auf das Coronavirus unterziehen müssen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Deutsche Touristen dürfen ohne Nachweis bestimmter Gründe in Kroatien einreisen. Die Reisenden müssen an der Grenze nur erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit sollen sie gefunden werden können, wenn es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt. Ein entsprechendes Formular kann vor Reiseantritt aus dem Internet heruntergeladen werden.

An den Stränden gelten Abstandsregeln, eine Überbelegung soll verhindert werden. In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht.

Stand: 24.09.2020

Ungarn

Aufgrund hoher Infektionszahlen hat das Auswärtige Amt weitere Regionen in Ungarn zum Risikogebiet erklärt. Bisher wurde vor vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Hauptstadt Budapest und das Komitat Vas son-Sopron gewarnt, jetzt wurde die Reisewarnung auf die Komitate Pest, Veszprem und Csongrad ausgedehnt.

Allerdings rät die Bundesregierung aufgrund wieder eingeführter Einreisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen grundsätzlich von Reisen nach Ungarn ab.

Ungarn hat Ende August die Beschränkungen im Personenverkehr mit Deutschland wieder aufgenommen. Eine Einreise ist seit 1. September u.a. für Deutsche grundsätzlich nicht mehr möglich. In dem Zusammenhang hat Ungarn zunächst bis 1. Oktober 2020 auch wieder EU-Binnengrenzkontrollen durchgeführt. Änderungen wurden bisher nicht bekannt.

Stand: 15.10.2020

Bulgarien

Die Einreise ist ohne Einschränkungen möglich. Das Auswärtige Amt warnt aber wegen der gestiegenen Corona-Infektionen vor touristischen Reisen in den Verwaltungsbezirk Blagoevgrad.

Wegen der gestiegenen Fallzahlen sind Mund-Nasen-Masken in gemeinschaftlich genutzten geschlossenen Räumen wieder Pflicht - etwa in Supermärkten, Apotheken, Behörden und Kirchen. Nachtlokale dürfen auch die Innenbereiche öffnen, allerdings auch dort bei einer Platzbesetzung von einem Gast pro Quadratmeter.

Stand: 23.09.2020

Türkei

Die Reisewarnung für die Türkei ist am 4. August teilweise aufgehoben worden. Die Warnung gilt laut dem Auswärtigen Amt nicht mehr für die vier türkischen Küstenprovinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla. Allerdings müssen sich dort alle Türkei-Reisenden innerhalb von 48 Stunden vor ihrer Rückkehr auf eigene Kosten auf eine mögliche Corona-Infektion hin testen lassen und weitere Sicherheitsauflagen einhalten.

Die Türkei ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft. Daraus resultiert grundsätzlich ein (ggf. nochmals) verpflichtender Test und eine mögliche Quarantäneverpflichtung bei Einreise nach Deutschland.

Für Hotels und Restaurants gelten in der Türkei strenge Corona-Auflagen. Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht. In vielen Städten – unter anderen Istanbul, Ankara, Izmir und  Antalya – gilt Maskenpflicht überall im öffentlichen Raum.

Stand: 23.09.2020

Griechenland

Die Einreise aus Deutschland ist erlaubt. Trotz zuletzt steigender Neuinfektionszahlen ist Griechenland auch weiterhin relativ moderat betroffen.

Reisende nach Griechenland müssen sich mindestens 24 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden und angeben, wo sie vorher waren und wo sie sich aufhalten werden. Es gilt eine Maskenpflicht für alle geschlossenen Einrichtungen. Darüber hinaus muss ein Mund-Nasen-Schutz bei allen öffentlichen Kulturveranstaltungen im Freien und in Kirchen getragen werden. Verstöße werden mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet. Abstandsregeln müssen überall eingehalten werden.

Bei Steigerungen der Fallzahlen muss mit örtlichen weitergehenden Maßnahmen gerechnet werden. Aktuell sind die Regionalbezirke Chania und Heraklion (Kreta), Mykonos, Zakynthos, Lesbos, Paros und Antiparos, Chalkidiki, Pella, Pieria, Imathia, Kilkis und die Hauptstadtregion Attika von solchen Sondermaßnahmen betroffen.

Stand: 23.09.2020

Stand: 15.10.2020, 18:45